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Totalitäre Konstrukte und unheilbare Pluralität : Entwicklungen feministischer Kritik

Totalitarian constructs and incurable plurality: trends in feminist criticism
[Zeitschriftenartikel]

Thürmer-Rohr, Christina

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-18233

Weitere Angaben:
Abstract Die Geschichte der feministischen Kritik lässt sich als eine Geschichte der Veränderung des Unrechtsbewusstseins beschreiben. Die Selbstkritik, die Auflösung von Konsensen, die vielen ungleichzeitigen Versuche des Umdeutens und Weiterdenkens verweisen auf einen Prozess, der sich von der anfänglichen Patriarchatskritik zur Infragestellung aller 'totalen' Kategorisierungen bewegt, damit auch der Kategorie Geschlecht. Entscheidend für diese Veränderungen waren multikulturelle Öffnungen, Einflüsse postmodernen Denkens und die erneute Konfrontation mit der Geschichte des Totalitarismus im 20. Jahrhundert. 'Die Frau' und 'das Weibliche' werden als totalitäre Reflexe einer totalitären Geschlechterpolitik erkennbar und Pluralität für das zur Einheit gezwungene Geschlecht 'Frau' eingefordert. Dabei taucht das Problem auf, dass eine Position sich um so durchsetzungsfähiger zeigt, je eindimensionaler sie ist. Die Entwicklung soll exemplarisch an feministischen Diskursen zur Gewalt nachgezeichnet werden.
Thesaurusschlagwörter totalitarianism; pluralism; feminism; criticism; gender; violence; Nazism; modernity; construct; woman
Klassifikation Frauen- und Geschlechterforschung
Methode deskriptive Studie
Freie Schlagwörter Pluralität; feministisch
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2001
Seitenangabe S. 11-33
Zeitschriftentitel Psychologie und Gesellschaftskritik, 25 (2001) 4
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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