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Die Chancen der Zweiten Generation in selbständigen Migrantenfamilien: Intergenerationelle Aspekte

Opportunities of the second generation in self-employed migrant families: intergenerational aspects
[conference paper]

Apitzsch, Ursula

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Please use the following Persistent Identifier (PID) to cite this document:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-145016

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Corporate Editor Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "In ihrem Plenumsbeitrag möchte die Autorin auf die spezifischen Allokationsmechanismen des sogenannten 'migrant business' eingehen und sich dabei auch mit den Paradoxien des 'mixed embeddedness' des Gründungsgeschehens im Rahmen der verschiedenen europäischen Sozialstaatsregime auseinandersetzen. Die in den Migranten-Unternehmungen vorherrschenden Arbeitsformen und die daraus resultierenden Lebensbedingungen werden in der Literatur und im öffentlichen Diskurs sehr unterschiedlich dargestellt. Während in den USA vom soziologischen Mainstream der Erfolg verschiedener ethnischer Gruppen bei der Etablierung von Nischenökonomien unterstrichen wird, heben feministische sowie vornehmlich europäische AutorInnen die intensiven und aufreibenden Arbeitsbedingungen sowie die Kinderarbeit im häufig informell organisierten Arbeitsprozess hervor. Geschlechts- und generationenspezifische Arbeitsteilung führen zu einem Ungleichgewicht im Hinblick auf den Arbeitseinsatz einerseits und den Vorteil, der aus den Familienbetrieben gezogen wird, andererseits. Das von ihr geleitete EU-Projekt 'Self-employment activities concerning women and minorities. Their success or failure in relation to social citizenship policies' in acht europäischen Ländern (1997-2001) hat hier genauere Ergebnisse geliefert (Apitzsch/Kontos 2003; Apitzsch 2004). Die unternehmerische Aktivität von Migranten/innen erwies sich als ein komplexer Zusammenhang biographischer Strategien zur Überwindung sozialer Ausschlussbarrieren, freilich oft bei gleichzeitiger Akzeptanz hoher sozialer Kosten. Das an diese Ergebnisse anschließende aktuelle Forschungsprojekt 'The Chances of the Second Generation in Families of Ethnic Entrepreneurs: Intergenerational and Gender Aspects of Quality of Life Processes' (2003 - 2006) verfolgt das Ziel, die Lebensqualität in Familienunternehmungen von Migranten zu untersuchen. Insbesondere wird die Lebensqualität der Gründergeneration mit den sozialen Chancen der zweiten Generation konfrontiert und dabei gleichzeitig die geschlechtsspezifische Dimension dieses Verhältnisses fokussiert. Es wird dabei ein biographieanalytisches Konzept von Lebensqualität entwickelt, welches den Aspekt der Wahlmöglichkeit bei der Gestaltung des eigenen Lebens sowie die Idee der intergenerationalen Nachhaltigkeit umgreift." (Autorenreferat)
Keywords self-employed person; migrant; second generation; Intergenerational relations; Federal Republic of Germany; quality of life; life career; entrepreneur; foreign employer
Classification Sociology of Economics; Family Sociology, Sociology of Sexual Behavior; Migration, Sociology of Migration
Method descriptive study
Free Keywords Selbständiger; Migrant; zweite Generation; Generationenverhältnis; Bundesrepublik Deutschland; Lebensqualität; Lebenslauf; Unternehmer; ausländischer Arbeitgeber; Plenarveranstaltungen; Plenum XI Die Bedeutung familialer Allokationsprozesse und kinderkultureller Praxen für die migrationsbezogene Reproduktion sozialer Ungleichheit in sich ethnisch differenzierenden Gesellschaften;
Collection Title Soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede: Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München. Teilbd. 1 und 2
Editor Rehberg, Karl-Siegbert
Conference 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Soziale Ungleichheit - kulturelle Unterschiede". München, 2004
Document language German
Publication Year 2006
Publisher Campus Verl.
City Frankfurt am Main
Page/Pages p. 737-751
ISBN 3-593-37887-6
Status Published Version; reviewed
Licence Deposit Licence - No Redistribution, No Modifications
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