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Social structure, culture and citizenship

Sozialstruktur, Kultur und Staatsbürgerschaft
[Konferenzbeitrag]

Oommen, Tharaileth Koshy

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-144973

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract Der Verfasser legt dar, dass Citizenship ein rechtliches Instrument zur Herstellung von "equity and entitlement" darstellt, das ursprünglich an Nationalität gebunden war. Diese basierte auf Territorialität und Sprache und umfasste auch Elemente von Religion und "Rasse". Soziale und kulturelle Faktoren bewirkten in der Folge die Inklusion oder Exklusion von Bürgern. Es zeigt sich, dass das Konzept von Citizenship nur der Form nach universell ist, in verschiedenen politischen Kontexten jedoch etwas ganz Unterschiedliches bedeutet. In der Ersten, Zweiten und Dritten Welt stehen jeweils andere Dimensionen des Konzepts im Mittelpunkt, wobei es auch innerhalb jeder dieser drei Welten noch substanzielle Unterschiede gibt. Hier wirken sich die Geschichte, die Sozialstruktur und die Kultur des einzelnen Nationalstaats aus. Es gibt drei Varianten, in denen sich das Verhältnis von Staat und Bürger historisch gestaltet hat: Hegemonie, Uniformität und Pluralismus. Multireligiöse Gesellschaften wie Indien weisen weitere Bruchlinien zwischen Nationalität und Citizenship auf, wie an der Koexistenz unterschiedlicher Rechtssysteme sichtbar wird. Eine moderne Konzeption von Citizenship kombiniert kommunitaristische, republikanische und individualistische Elemente. (ICE2)

"Social science in general and the three nomothetic disciplines of economics, political science and sociology in particular were eager to attain accreditation as 'scientific' disciplines. Given this anxiety they emulated the Newtonian-Cartesian model which pursued universal laws irrespective of time and space. However, this has been questioned even by 'western' scholars. Thus Immanuel Wallerstein argues that 'if social science is to make any progress in the 21th century, it must overcome the Eurocentric heritage which has distorted its analysis and its capacity to deal with problems of the contemporary world' (1997). In the mean time several Asian scholars too started interrogating the universality of social science theories and concepts developed in the West (e.g. Oommen 1995; Alatas 2001)." (excerpt)
Thesaurusschlagwörter social structure; culture; citizenship; civil rights; nationality; inclusion; exclusion
Klassifikation Kriminalsoziologie, Rechtssoziologie, Kriminologie; politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode deskriptive Studie
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede: Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München. Teilbd. 1 und 2
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Soziale Ungleichheit - kulturelle Unterschiede". München, 2004
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2006
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 785-795
ISBN 3-593-37887-6
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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