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Die "Zweite Generation" - Transformation und sozialer Wandel aus Sicht neuer politischer Eliten

The "second generation" - transformation and social change in the opinion of new political elites
[Konferenzbeitrag]

Fehr, Helmut

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-144811

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "In der Transformationsforschung Ostmitteleuropas gibt es bis heute wenig empirisch gesichertes Wissen über Elitenkulturen und Handlungsorientierungen neuer politischer Akteure. In meinem Beitrag setze ich an diesen Fragen an. Auf der Grundlage von empirischem Datenmaterial (offene Interviews, schriftliche Dokumente) aus einer vergleichenden Untersuchung über Legitimitätskonflikte und Elitenwandel in Polen, der Tschechischen Republik und Ostdeutschland sollen unter ausgewählten Gesichtspunkten Übergänge von biographischen und politischen Wandlungsprozessen erörtert werden. Dabei geht es im Einzelnen um Haltungstypen, die für den Übergang von der 'ersten' zur 'zweiten' Generation neuer politischer Eliten prägend sind. Unter der ersten Generation werden die 'moralischen Eliten' aufgefasst, die Herkunftsmilieus, ein bestimmtes Ethos des Handelns und ähnliche politische Lebensläufe verband. Unter der zweiten Generation werden diejenigen Akteure bezeichnet, die seit Mitte der neunziger Jahre als 'nachrückende' Generation unter Gesichtspunkten von Alter, Ausbildung und Handlungsorientierungen, wie Machtkalkülen und Karriereambitionen, Gemeinsamkeiten aufweisen. Aus den Transkripten der Interviews ergeben sich Anhaltspunkte über die Beweggründe für das politische Engagement, die familiale Orientierung, den Übergängen von familialen Milieus und Freundschaftszirkeln zu politischen Netzwerken, die in Haltungstypen zusammengefasst werden können. Folgende Untersuchungsfragestellungen stehen im Mittelpunkt meines Beitrags: Wie wird Ungleichheit als politischer Wettbewerbsmaßstab in Dimensionen der Gegenwart und Zukunft aufgefasst? Wie wird Vergangenheit als Dimension der 'Normalisierung' politischer Biographien genutzt? Wie sind Uminterpretationen von historischen Ereignissen (wie '1989') für die eigene Biographie und die Vergangenheitspolitik zu bewerten? Wie werden Milieubindungen aus der Vergangenheit mit Gegenwart und Zukunft als Dimensionen von politischen Aufstiegsambitionen in Verbindung gesetzt? " (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter transformation; social change; political elite; political culture; politician; political change; Poland; Czech Republic; New Federal States; typology; post-socialist country; Federal Republic of Germany
Klassifikation Soziologie von Gesamtgesellschaften; politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede: Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München. Teilbd. 1 und 2
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Soziale Ungleichheit - kulturelle Unterschiede". München, 2004
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 1025-1041
ISBN 3-593-37887-6
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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