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Interkulturelle Handlungsorientierungen im Internationalisierungsprozess der Hochschulen

Intercultural action orientations in the process of internationalization of universities
[Konferenzbeitrag]

Otten, Matthias

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-144454

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Auf der Ebene hochschulpolitischer Strukturveränderungen haben sich Europäisierung, Internationalisierung und Globalisierung als zentrale, wenngleich diffuse Leitmotive der Hochschulentwicklung weitgehend etabliert. Internationalisierungsprozesse bringen in den akademischen Tätigkeitsfeldern (Lehre, Studienberatung, Administration und Forschung) auch einen Bedeutungszuwachs kultureller Differenzerfahrungen mit sich, die in der soziologischen Hochschulforschung bisher aber kaum behandelt werden. Das Verhältnis von Anspruch und Wirklichkeit internationaler Hochschulstrukturen in der akademischen Praxis ist weitgehend ungeklärt, ebenso wie die Frage, ob mit den Internationalisierungsprozessen neben den formal-strukturellen Systemtransformationen auch veränderte Deutungsmodi akademischer Handlungsfelder im Zeichen kultureller Pluralisierung einher gehen. Anhand von kontrastiven Fallstudien und problemzentrierten Interviews wurde in einer explorativen Deutungsmusteranalyse rekonstruiert, wie institutionelle Akteure kulturelle Differenz in internationalen Studienprogrammen als handlungsrelevante Dimensionder universitären Lehre und Studienbetreuung konstituieren und bewältigen. Am Beispiel der Ingenieurwissenschaften lässt sich exemplarisch die ambivalente Wirkmächtigkeit institutionenspezifischer Deutungsmuster für die soziale (De)Konstruktion interkultureller Kontexte in der akademischen Praxis aufzeigen. Als Ergebnis der Studie wird ein typologisches Rahmenmodell interkultureller Handlungsorientierungen vorgestellt, das die struktur- und handlungstheoretischen Aspekte interkulturellen Handelns in Institutionen verbindet. Mit dem Modell lässt sich begründen, warum die Realisierung eines europäischen Bildungsraumes neben den notwendigenformalen Strukturveränderungen auch eine Frage der Reflexivität von Handlungsorientierungen innerhalb von Hochschulinstitutionen ist." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter intercultural factors; action orientation; globalization; Europeanization; culture; structural change; pluralism; engineering science
Klassifikation Kultursoziologie, Kunstsoziologie, Literatursoziologie; Bildungswesen tertiärer Bereich
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede: Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München. Teilbd. 1 und 2
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Soziale Ungleichheit - kulturelle Unterschiede". München, 2004
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 1554-1565
ISBN 3-593-37887-6
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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