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Prädiziert die Schulform auch den Schulabschluss? : oder: Auf- und Absteiger aus schulischen Laufbahnen

Does the type of school also predict school graduation? : or: winners and losers from school careers
[Konferenzbeitrag]

Glaesser, Judith; Lauterbach, Wolfgang

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-144307

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "In der bildungssoziologischen Debatte wird immer auf zwei Befunde verwiesen, diesich seit Jahren als stabile Ergebnisse der Forschung erweisen: Zum einen existiertin Deutschland eine sehr hohe schulische und berufliche Bildungssegregation. Die soziale Herkunft der Kinder/ Jugendlichen hat also immer noch einen entscheidenden Einfluss auf die Zuteilung von Bildungschancen und Bildungsqualifikationen. Zum anderen ist aber auch bekannt, dass viele Jugendliche den traditionellen, durch die soziale Herkunft 'vorgegebenen' Bildungspfad verlassen und aufsteigen - also einen höheren Bildungsabschluss erwerben als dies die soziale Herkunft erwarten lässt. So erwerben Jugendliche zum Teil über den zweiten Bildungsweg weitere Bildungsqualifikationen. Oder sie entscheiden sich 'gegen' die Vorstellungen der Eltern an den sensiblen Stellen im Schulsystem (Wechsel von der Primarstufe nach Sek. I oder von Sek. I nach Sek. II) für einen anderen schulischen Weg. Natürlich ist auch der umgekehrte Fall denkbar: Nicht Aufstiege, sondern Abstiege sind kennzeichnend für den Bildungserwerb von Jugendlichen. In beiden Fällen stellt sich die Frage, welche Merkmale der Identität, also z.B. Persönlichkeitseigenschaften wie Selbstbewusstsein, kognitive Fähigkeiten, Merkmale der sozialen Eingebundenheit innerhalb und außerhalb der Schule, etc. Einfluss auf den Bildungserwerb nehmen. Diese Fragen sollen mit Hilfe eines Längsschnittdatensatzes (LifE-Studie) der Universitäten Zürich, Konstanz und Münster beantwortet werden. Die spezielle Datenstruktur erlaubt es, individuelle soziale und psychologische Merkmale der Jugend mit den strukturellen Merkmalen des Bildungserwerbes zu verbinden. In dem Vortrag sollen theoretisch Identitätsmerkmale in ihrer Wirkung auf den schulischen und den beruflichen Bildungserwerb diskutiert werden und anhand von deskriptiven und statistischen Modellen soll die Wirkung dieser Faktoren erläutert werden. Ziel ist es, einprädiktives Modell für den Bildungserwerb basierend auf Identitätsmerkmalen vorzustellen." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter school; school graduation; Federal Republic of Germany; education; segregation; occupation; social background; adolescent; level of education attained; qualification; zweiter Bildungsweg
Klassifikation Bildungs- und Erziehungssoziologie; Bildungswesen quartärer Bereich, Berufsbildung
Methode Dokumentation; empirisch; empirisch-quantitativ
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede: Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München. Teilbd. 1 und 2
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Soziale Ungleichheit - kulturelle Unterschiede". München, 2004
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 1741-1753
ISBN 3-593-37887-6
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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