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Soziales Kapital und Patientenprivilegierung als Nutzen (Bestandteil) einer qualitäts- und effizienzbasierten Krebstherapie

Social capital and favoring of patients as utility (component) of quality- and efficiency-based cancer therapy
[Konferenzbeitrag]

Köppel, Monika

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-144129

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Ökonomische Zwänge und steigende, sich im Wandel befindende Anforderungen innerhalb des Gesundheitswesens machen es erforderlich bisherige Strukturen und Handlungsweisen zu evaluieren und zu aktualisieren. Die Implementierung des Sozialkapitalkonzeptes innerhalb des Gesundheitssektors soll hier als eine Möglichkeit aufgezeigt werden, den knapper werdenden Budgets und den durch demographischen Wandel und veränderte Morbidität hervorgerufenen neuen Anforderungen zubegegnen. Beispielhaft wurde die Institution Krankenhaus ausgewählt, da gerade hier der Gedanke der Ökonomie immer mehr an Bedeutung gewinnt, während die optimale Versorgung und Betreuung der Patienten zunehmend in den Hintergrund zurücken scheint. Der Vorstellung bisheriger Erkenntnisse bezüglich der Zusammenhänge zwischen sozialem Kapital und Gesundheit folgt ein kurzer Diskurs über den z.Zt. vorherrschenden Praxisalltag und dessen strukturellem Hintergrund. Danach werden die Möglichkeiten, der Nutzen und die bei einer Implementierung zu erwartenden Hürden dargestellt und diskutiert. Anhand quantitativer Daten (Fragebogen) wird der Frage nachgegangen wie die eigentlichen Akteure (Ärzte und Patienten) den Nutzen einer solchen Implementierung einschätzen. Die Entscheidung für diese Methode findet ihre Begründung in dem großen gesellschaftlichen Bedarf an quantifizierbaren Daten und der Tatsache, dass es sich um ein geeignetes Instrument handelt, der Grundfrage nach einer ersten Einschätzung des Konzeptes nachzugehen. Die große Bedeutung des Sozialkapitalkonzeptes innerhalb des Gesundheitswesens lässt sich auf Dauer nicht verleugnen und dessen Implementierung auch durch z.Zt. noch bestehende althergebrachte Herrschaftsstrukturen nicht dauerhaft aufhalten. Durch die zu erwartenden ökonomischen Vorteile wird das Konzept künftig vor allem auf politischer Seite für Aufmerksamkeit sorgen, wobei der humanitäre Ansatz die Patienten überzeugen wird." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter patient; cancer; therapy; health care delivery system; social capital; conception; efficiency; hospital; economic efficiency; health; care; interdependence; everyday life; practice; social actor; physician; utility; implementation
Klassifikation Medizinsoziologie
Methode deskriptive Studie; Dokumentation
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede: Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München. Teilbd. 1 und 2
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Soziale Ungleichheit - kulturelle Unterschiede". München, 2004
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 1925-1931
ISBN 3-593-37887-6
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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