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Dimensionen genetischer Diskriminierung : empirische Studien, theoretische Reflexionen und praktische Probleme

Dimensions of genetic discrimination : empirical studies, theoretical reflections and practical problems
[Konferenzbeitrag]

Lemke, Thomas

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-143155

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Die Verbreitung von genetischen Tests in der Medizin hat zur Produktion einer neuen Kategorie von Individuen beigetragen: Menschen, bei denen im Rahmen genetischer Untersuchungen Risiken für bestimmte Krankheiten diagnostiziert wurden, an denen sie vielleicht in der Zukunft, möglicherweise aber auch niemals erkranken werden. Diese 'virtuellen' oder 'gesunden Kranken' sind im Alltag häufig allerdings bereits mit realen Formen von Benachteiligung, Ausschluss und Stigmatisierung konfrontiert. Das Spektrum möglicher Diskriminierungen von Risikopersonen reicht von Benachteiligungen im Adoptionsrecht über Probleme mit Arbeitgebern bis hin zur Verweigerung von Versicherungsschutz. Die meisten Fälle einer solchen genetischen Diskriminierung sind in den USA dokumentiert. Es gibt jedoch auch Hinweise, dass auch in Deutschland Menschen aufgrund diagnostizierter oder mutmaßlicher genetischer Risiken diskriminiert werden. In seinem Beitrag möchte der Verfasser zunächst das Konzept der genetischen Diskriminierung einer theoretischen Reflexion und kritischen Überprüfung unterziehen. Die wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Problem genetischer Diskriminierung befindet sich noch am Anfang. Insbesondere ist zu diskutieren, worin sich genetische Diskriminierungsformen von nicht-genetischen unterscheiden. Im zweiten Teil des Beitrags werden erste Ergebnisse einer explorativen Studie vorgestellt, die Formen genetischer Diskriminierung in Deutschland am Beispiel der Betroffenen einer genetischen Krankheit - der Huntington-Krankheit - nachgeht. Dabei soll untersucht werden, wie verbreitet diese Praktiken sind und in welchen gesellschaftlichen Feldern sie in welcher Weise auftreten." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; United States of America; discrimination; illness; diagnostic; genetic test; deprivation; North America
Klassifikation Medizinsoziologie; soziale Probleme
Methode empirisch
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede: Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München. Teilbd. 1 und 2
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Soziale Ungleichheit - kulturelle Unterschiede". München, 2004
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 3081-3088
ISBN 3-593-37887-6
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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