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Solo self-employment in comparative perspective : growth trends and characteristics in relation to labour market regulation in Germany and the UK

Einzelselbständigkeit in vergleichender Perspektive: Wachstumstrends und Charakteristiken in Relation zur Arbeitsmarktregulierung in Deutschland und Großbritannien
[Konferenzbeitrag]

Kroos, Daniela

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-142383

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract Die Vergleichsstudie zur Arbeitsmarktforschung untersucht die Entwicklung der Einzelselbständigkeit im Zuge der Arbeitsmarktregulierung in Deutschland und Großbritannien. Die Ausführungen basieren auf empirischem Datenmaterial für den Zeitraum 1979 bis 1998. Die Betrachtung umfasst Befunde zum (1) Umfang und Struktur der Selbständigkeit, (2) den Arbeitsstunden, (3) dem Einkommen, (4) den Arbeitsbedingungen sowie (5) den sozialen Risiken. Der Anstieg des selbständigen Arbeitsverhältnisses in Deutschland und Großbritannien offenbart Ähnlichkeiten und Unterschiede hinsichtlich der Struktur und der Arbeitsbedingungen. Während die Einzelselbständigkeit in Großbritannien bereits in den 1980er Jahren zunimmt, setzt diese Entwicklung in Deutschland erst in den 1990er Jahren ein. Dies ist auf eine starke Abhängigkeit der deutschen Selbständigkeit vom Wachstum des industriellen Dienstleistungssektors zurückzuführen. Die Differenzen lassen sich insbesondere mit der jeweiligen Arbeitsmarktregulierung erklären: Der deutsche koordinierte Arbeitsmarkt basiert auf einem starken Schutz des Normalarbeitsverhältnisses und verhindert so flexible Unternehmenspraktiken. Ferner verzögert ein deutlich regulierter Zugang zur Selbständigkeit im industriellen Sektor einen Anstieg selbständiger Erwerbstätigkeiten vor dem Wachstum des Dienstleistungssektors, der sich schließlich durch geringere Normalarbeitsverhältnisse auszeichnet. Der britische unkoordinierte Arbeitsmarkt hingegen blockiert nicht den Anstieg der Selbständigkeit im industriellen Sektor. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Entwicklung der Einzelselbständigkeit in Deutschland und Großbritannien auf unterschiedlichen Wachstumsdynamiken basiert und nicht die gleiche Sektorverteilung aufweist. Zudem ist die Einzelselbständigkeit in Großbritannien durch eine stärkere Einkommenspolarisation sowie durch differentere Arbeitsbedingungen zwischen den Geschlechtern geprägt als in Deutschland. (ICG2)
Thesaurusschlagwörter labor market; labor market trend; labor market policy; employment relationship; work culture; Federal Republic of Germany; Great Britain; autonomy; service job; social inequality; income; difference in income; women's employment; man; working conditions; working hours; social security; economic growth; occupational integration
Klassifikation Arbeitsmarktforschung
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede: Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München. Teilbd. 1 und 2
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Soziale Ungleichheit - kulturelle Unterschiede". München, 2004
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2006
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 3959-3968
ISBN 3-593-37887-6
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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