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Der Einfluss sozialer Netzwerke auf die Familiengründung junger Erwachsener in Rostock und Lübeck

Influence of social networks on family formation by young adults in Rostock and Lübeck
[Konferenzbeitrag]

Bernardi, Laura; Keim, Sylvia; Lippe, Holger von der

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-142064

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract In dem demografischen Beitrag zur Entwicklung der Fertilität in Deutschland stellen die Autoren ihr Forschungsprojekt 'Freunde, Familie und das eigene Leben' vor, das von den folgenden Forschungsfragen geleitet wird: (1) Welche Vorstellungen, Erwartungen, Wünsche und Pläne haben junge Erwachsene in Ost- und Westdeutschland hinsichtlich Familiengründung oder Familienerweiterung? (2) Wie sehen die Strukturen und die Beziehungen in ihren sozialen Netzwerken aus? Welche Kanäle und Mechanismen sozialer Einflussnahme lassen sich für die Entscheidung zur Elternschaft ermitteln? Der Schwerpunkt des Aufsatzes liegt auf der Darstellung des Forschungsdesigns und der methodischen Besonderheiten, die im ersten Abschnitt in ihren Vor- und Nachteilen diskutiert werden. Dabei finden auch die Erfahrungen aus der Datensammlung (derzeitiger Stand: etwa ein Drittel der vorgesehenen Interviews) Berücksichtigung. Verwendet wird ein Methodenmix aus einem halbstrukturierten Leitfadeninterview, einer Netzwerkkarte und einer Netzwerktabelle sowie am Ende des Interviews einem Kurzfragebogen zur Erfassung soziodemografischer Daten. Eine Besonderheit ist die Auswahl der Befragten: interviewt werden jeweils eine(n) Hauptbefragte(n) und drei ihrer/seiner wichtigsten Netzwerkpartner. Der zweite Abschnitt gibt einige beispielhafte Einblicke in das gesammelte Material. Ein Beispiel verdeutlicht, welcher Art die Erzählungen über soziale Einflüsse sind, welche die Forscher in ihren Interviews erhalten. Zwei weitere Beispiele verdeutlichen, welcher Art die Strukturdaten sind, die man mit Hilfe der Netzwerkkarte ermitteln kann, wobei hierfür die Netzwerkgröße und die Dichte des Netzwerks herausgegriffen wird. Die Datensammlung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen und es konnten erst einige wenige Einblicke in das reichhaltige empirische Material gewonnen werden; das Analysepotential dieser Daten ist jedoch bemerkenswert. (ICG2)
Thesaurusschlagwörter old federal states; Federal Republic of Germany; demography; New Federal States; family formation; social network; social relations; young adult; family size; expectation; research planning; research project; research approach; analysis procedure; method; family planning; parenthood; data capture; data processing; network analysis; social factors
Klassifikation Familiensoziologie, Sexualsoziologie; Bevölkerung
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede: Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München. Teilbd. 1 und 2
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Soziale Ungleichheit - kulturelle Unterschiede". München, 2004
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 4405-4419
ISBN 3-593-37887-6
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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