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Leibliches Verstehen : zur sozialen Relevanz des Spürens

Physical understanding : the social relevance of feeling
[Konferenzbeitrag]

Gugutzer, Robert

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-141964

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Das Spüren des eigenen Körpers ist ein in der Soziologie bislang wenig beachtetes Phänomen. In der Mainstream-Soziologie nahezu überhaupt nicht zur Kenntnis genommen, finden sich zumindest im Feld der Soziologie des Körpers inzwischen einige AutorInnen, welche die gesellschaftliche Bedeutung des Spürens hervorheben. Sie verwenden dafür vor allem leibphänomenologische Ansätze, um die soziale Relevanz des Spürens in Begriffen wie 'leiblich-affektives Betroffensein', 'leibliches Wissen', 'Spürsinn' oder 'Gespür für die Situation' zu verdeutlichen. Sie zeigen damit, dass Sozialität keineswegs Resultat ausschließlich rational handelnder Individuen, sondern mindestens so sehr auch Ergebnis der Wechselwirkungen eigenleiblicher Erfahrungen ist. Für die allgemeine Soziologie sind die Erkenntnisse der leibphänomenologischen Arbeiten aus dem Bereich der Soziologie des Körpers insofern von Bedeutung, als sie dazu beitragen, einige zentrale Kategorien der Soziologie neu zu definieren. Diese Neudefinition besteht generell darin, den rationalistischen Bias in der Soziologie zu korrigieren, indem die sinnlich-spürenden Dimensionen sozialen Handelns und sozialer Ordnung aufgezeigt werden. In dem Vortrag soll beispielhaft anhand der beiden Konzepte des 'leiblichen Verstehens' und 'leiblichen Interagierens' die soziologische Relevanz des Spürens verdeutlicht werden." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter body; corporeality; sociology; social behavior; action; social structure; phenomenology; knowledge; consciousness
Klassifikation Allgemeine Soziologie, Makrosoziologie, spezielle Theorien und Schulen, Entwicklung und Geschichte der Soziologie
Methode deskriptive Studie
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede: Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München. Teilbd. 1 und 2
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Soziale Ungleichheit - kulturelle Unterschiede". München, 2004
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 4536-4546
ISBN 3-593-37887-6
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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