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Mensch - Maschine : Maschine Mensch ; technische Restriktionen von CMC und ihre Auswirkung auf die Erhebung qualitativer Daten am Beispiel von Online Focus Groups

Man - machine : machine man; technical restrictions of CMC and their impact on the recording of qualitative data, using online focus groups as an example
[Konferenzbeitrag]

Mühlenfeld, Hans-Ullrich

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-141724

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Die Entwicklung des Internets und seinen Ausprägungen (WWW, Mail, Chat usw.) haben vielfältige neue Möglichkeiten für den Menschen geschaffen. Ortsunabhängige Prozessbeschleunigungen in ungeahnten Ausmaßen finden statt. Gleichzeitig bieten diese Möglichkeiten neue Forschungsansätze, die zum einen die Technologie und ihren Einsatz zum weiteren Optimieren von Prozessen nutzen, zum anderen jene, die jene Auswirkungen eben dieser Prozesse zum Gegenstand haben. Ein für die Sozialforschung relevantes Feld ist hierbei der Einsatz von online basierten Erhebungsinstrumenten: die Online-Forschung. Anhand der Online-Forschung, und insbesondere an der qualitativen Online-Forschung, lassen sich die Veränderungen und Einflüsse sehr plastisch verdeutlichen. Der Vortrag zeigt die Möglichkeiten und Restriktionen der Erhebung qualitativer Daten mittels Online Focus Groups. Insbesondere die Auswirkungen der Restriktionen auf das Kommunikationsverhalten, die sich durch die computervermittelte Kommunikation (CMC) ergeben, werden beleuchtet und in Hinblick auf den Informationsgehalt der in Online Focus Groups erhobenen Daten analysiert. Die Analyse orientiert sich dabei am Kontrast zu offline Formen von Gruppendiskussionen und versucht anhand dieser Transformation einen allgemeinen Prozess nachzuzeichnen. Generell sind hierbei zwei Faktoren zu nennen, die den Transformationsprozess entscheidend beeinflussen. Zum einen der Erwerb bestimmter Fähigkeiten, um an einer bestimmten Form von Kommunikation teilzunehmen, wie z.B. die Beherrschung einer Tastatur oder der Umgang mit Inhalten des Internets. Auf der anderen Seite spielen Sinneskanalreduktionen und technologiegegebene Restriktionen bei der Kommunikation eine Rolle, wie z.B. der Wegfall visueller Reize eines Gegenüber oder die sequentielle Darstellung von Beiträgen. Ziel des Vortrags ist es, die sich aus dem oben Beschriebenen ergebenden Konsequenzen für den Informationsgehalt erhobener Daten und deren Nutzen für die qualitative Online-Forschung darzustellen und zu diskutieren." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter computer-mediated communication; Internet; research approach; research planning; research practice; data capture; man-machine system; online survey; utility; information content; information technology; communication technology; communication skills; group discussion; communication behavior; qualitative method; data quality
Klassifikation Forschungsarten der Sozialforschung; Erhebungstechniken und Analysetechniken der Sozialwissenschaften
Methode deskriptive Studie
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede: Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München. Teilbd. 1 und 2
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Soziale Ungleichheit - kulturelle Unterschiede". München, 2004
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 4786-4793
ISBN 3-593-37887-6
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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