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Betriebliche Transformation beim Übergang zur Marktwirtschaft : Polen, Ungarn und Bulgarien (Thesen)

Transformation of companies during the transition to the market economy : Poland, Hungary and Bulgaria (theses)
[Konferenzbeitrag]

Stojanov, Christo

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-141126

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract Bei der Entstehung der neuen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in den postsozialistischen Ländern handelt es sich um die Umverteilung von Reichtum, der in der Gewalt des Staates war. Lediglich durch diese Umverteilung ist die Entstehung der neuen Eliten möglich. Deshalb stehen die Umgestaltungsmuster betrieblicher Sozialorganisation einerseits und ihre Auswirkungen auf die o.a. Umverteilung andererseits im Mittelpunkt unseres Forschungsinteresses. In einer von der Volkswagen-Stiftung geförderten empirischen Studie zu den betrieblichen Transformationsmustern in Polen, Ungarn und Bulgarien sind wie u.a. diesen Fragen nachgegangen. Interviewt wurden über 100 Vertreter der Unternehmensleitungen und der Interessenvertretungen der Beschäftigten in zwei Wellen (1993 und 1994). Nicht die offizielle Übertragung der Eigentumsrechte ist der auschlaggebende Mechanismus der Umwandlung der Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, sondern - so die hier vertretene These - die schleichende Diffusion des staatlichen und des privaten Eigentums. Die offiziellen Formen der Privatisierung (die u. E. eine relativ marginale Rolle im Transformationsprozeß spielen) legalisieren entweder die bereits erfolgten Umverteilungsprozesse oder bereiten die weitere Konzentration des Eigentums in den sich in einer Konsolidierungsphase befindlichen Zentren der ökonomischen Macht vor. In der Tat ist die Verwaltung des staatlichen Eigentums einzelnen Gruppen überlassen worden. Infolgedessen stellt die 'Privatisierung der Verfügungsgewalt über das staatliche Eigentum' das ausschlaggebende Muster der Transformation im wirtschaftlichen Bereich dar. Diese funktioniert durch die 'Konversion von politischem und sozialem Kapital in ökonomisches'. Die organisatorische Form dieses Prozesses ist die Entstehung von Koalitionen zwischen amtierenden Managern, Vertretern des privaten Kapitals und Beamten staatlicher Instanzen, die über relevante Entscheidungsgewalt verfügen. Für die Beschreibung dieser Koalitionen erweist sich die Frage des 'Clanes' als anwendbar. Die vorliegenden Forschungsergebnisse bilden eine Grundlage für die Gesellschaften und können von paradigmatischer Bedeutung für die organisationssoziologische Transformationsforschung sein. (LO2)
Thesaurusschlagwörter transformation; market economy; Poland; Hungary; Bulgaria; firm; property; redistribution; distribution; elite; privatization; group; post-socialist country
Klassifikation Volkswirtschaftstheorie
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband 27. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie - Gesellschaften im Umbruch: Sektionen und Arbeitsgruppen
Herausgeber Sahner, Heinz; Schwendtner, Stefan
Konferenz 27. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Gesellschaften im Umbruch". Halle, 1995
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1995
Verlag Westdt. Verl.
Erscheinungsort Opladen
Seitenangabe S. 656-661
ISBN 3-531-12836-1
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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