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Europäische Union als Katalysator der Modernisierung? : Südeuropa und Ostmitteleuropa

The European Union as a catalyst for modernization? : Southern Europe and Eastern Central Europe
[Konferenzbeitrag]

Axt, Heinz-Jürgen

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-140396

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Der Beitrag diskutiert die Chancen der Modernisierung, die sich für die Gesellschaften Ostmitteleuropas (OME) durch Kooperation, Assoziation und Beitritt zur Europäischen Union (EU) ergeben. Dabei werden die Erfahrungen mit der Süderweiterung der Europäischen Gemeinschaft (EG) - Beitritt von Griechenland, Spanien und Portugal - herangezogen. Der Begriff der Modernisierung ist heuristisch zu verstehen, er bedarf der kritischen Diskussion. Mit der Frage, ob die EU Katalysator von Modernisierung sein kann, wird eine Problemstellung aus der ersten Hälfte der achtziger Jahre wieder aufgegriffen, die inzwischen in Vergessenheit geraten ist. Bevor auf die Modernisierungschancen eingegangen wird, ist der derzeitige Stand der Beziehungen zwischen OME-Ländern und EU zu erörtern. Der Beitrag beschränkt sich regional wie auch sektoral: Das Schwergewicht wird auf Ungarn und Bulgarien gelegt. Sektoral geht es um makroökonomische Effekte sowie um politische und gesellschaftliche Institutionen. Die komparative ex-post-Analyse der EG-Süderweiterung liefert ein differenziertes Bild der ökonomischen Beitrittseffekte: Der EG-Beitritt war mit erheblichen Anpassungskosten verbunden, deren Auswirkungen davon abhängen, welche Modernisierungspolitik von den Beitrittsländern selbst verfolgt wird. Die Modernisierung politischer Institutionen in den Ländern Südeuropas vermittelt ein widersprüchliches Bild: Seit dem EG-Beitritt haben sich zwar demokratische Strukturen verfestigt, von einer Modernisierung der Parteien kann allerdings nur bedingt gesprochen werden. Der Wandel gesellschaftlicher Institutionen wird am Verhältnis von Primär- und Sekundärinstitutionen diskutiert. Was Südeuropa betrifft, so ist das Bild differenziert: Es gibt Anzeichen dafür, daß die Rolle der Primärinstitutionen (Familie) geschwächt wird, ohne daß allerdings leistungsfähige Sekundärinstitutionen in der Lage wären, die Funktionsverluste zu kompensieren." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter EU; joining the European Union; modernization; Eastern Europe; Central Europe; Southern Europe; Hungary; Bulgaria; economy; democratization; civil society; transformation; joining the European Community; Greece; Spain; Portugal; post-socialist country
Klassifikation Europapolitik
Methode anwendungsorientiert; deskriptive Studie
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Gesellschaften im Umbruch: Verhandlungen des 27. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Halle an der Saale 1995
Herausgeber Clausen, Lars
Konferenz 27. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Gesellschaften im Umbruch". Halle, 1995
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1996
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 687-702
ISBN 3-593-35437-3
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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