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Selbstbindung an kollektiv geteilte Muster versus exklusive Selbstbewahrung

Self-commitment to collectively divided patterns versus exclusive self-preservation
[Konferenzbeitrag]

Woderich, Rudolf

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-140375

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "In nahezu allen Fällen des Samples narrativer Interviews mit neuen Selbständigen unterschiedlicher Branchen und sozialer Herkunftsfelder (Land Brandenburg und Ostberlin) zeigte sich, daß ein überraschend breites Spektrum von Formen und Strukturen sozialer Beziehungen bei der Ideenfindung, der Entscheidung für den Weg in die wirtschaftliche Selbständigkeit und im Gründungsgeschehen bedeutsam ist. Dennoch kann unterschieden werden zwischen Gründungen, denen dominant individuelle Handlungsimpulse zu Grunde lagen und Einstiegen in die Selbständigkeit, die im Rahmen kollektiver Strukturen, informeller Netzwerke oder Formen von Teamselbständigkeit erfolgten. In einem Fallvergleich zweier Selbständiger, deren berufliche Laufbahnen in der DDR in lebensgeschichtlich vorgefundene Sozialmilieus eingebunden waren, soll geprüft werden, wie und in welcher Weise biographische Ressourcen resp. commitments in Gestalt sozialer Bindungen und Plazierungen im Herkunftsmilieu sich in der neuen Existenzform geltend machen, vor welche spezifischen Handlungsprobleme die Akteure deshalb gestellt sind. - Handelt es sich in dem einen Fall um eine mit Sinn hochaufgeladene Bindung an tradierte Muster einer beruflichen Alltagskultur, ist der andere Fall von einer exklusiven Randlage im beruflichen Ausgangsmilieu gekennzeichnet. Damit ist ein Problem- und Fragefeld thematisiert, dem im Fallvergleich rekonstruktiv nachgegangen wird: Erweist sich eine autonom und individualistisch geprägte biographische Konstruktion als Startvorteil und Bonus, oder aber vermag die durch ein lebensgeschichtlich bestimmendes Schlüsselereignis konstituierte Bindung an kollektiv geteilte Muster aus der Herkunftswelt gerade jenen identitätsstiftenden Rückhalt zu bieten, der den riskanten Schritt in die wirtschaftliche Selbständigkeit sinnstützend abzusichern vermag?" (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter autonomy; German Democratic Republic (GDR); social milieu; social background; life career; self-image
Klassifikation Sozialpsychologie
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Gesellschaften im Umbruch: Verhandlungen des 27. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Halle an der Saale 1995
Herausgeber Clausen, Lars
Konferenz 27. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Gesellschaften im Umbruch". Halle, 1995
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1996
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 722-735
ISBN 3-593-35437-3
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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