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Strategien der Krankheitsbewältigung bei über sechzigjährigen Frauen und Männern - Ergebnisse einer biographischen Studie

Strategies for coping with a disease in men and women over the age of 60 - results of a biographical study
[Konferenzbeitrag]

Raab, Stefan

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-139059

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Die Heilung von Krankheiten zählt zu den originären Themen des Menschen. Unabhängig von religiösen, magischen oder alternativen Vorstellungen sucht der Kranke nach Mitteln zur Genesung. In der Medizinsoziologie mündet dieses individuelle Streben nach Überwindung von (todbringenden) Krankheiten in das allgemeine Forschungsinteresse, Gründe für Heilungserfolge zu ermitteln. Mehr noch: die Bewältigung von Krankheiten steht im Vordergrund und zielt daher auf das 'Beherrschen einer Krankheit' durch das kranke Individuum. Wie muß aber das Krankheitshandeln eines Patienten eingeschätzt werden, der gar nicht genesen will? Was bedeutet es, wenn er ärztliche Krankheitsdiagnosen verleugnet? Im Gegensatz zu dieser normativen Begriffskonzeption des Umgangs mit Erkrankungen erscheint es sinnvoll und angemessen, von subjektiven Einwirkungen auf Krankheiten und auf das Kranksein zu sprechen. Sie berücksichtigen nebensächlich erscheinende Handlungsstrategien und ermöglichen eine Gesamtsicht individueller Krankheitseinwirkungen. Zugleich darf die Bedeutung einer 'Pflicht zum Leben' im Lebenshaushalt moderner Individuen nicht unterschätzt werden. Aber auch die Familie und Arbeitgeber, insbesondere der Kassenarzt als Vertreter des Sozialstaates, fordern einen Zwang zur Wiederherstellung der Gesundheit ein. In dem Vortrag wird über eine biographische Studie zum Krankheitserleben von über sechzigjährigen Frauen und Männern berichtet. Sechs Fallgeschichten bilden die empirische Basis, um unterschiedliche Strategien der Krankheitsbewältigung im Lebensverlauf rekonstruieren zu können. Es wird nicht nur die biographische Sichtweise der Befragten deutlich, sondern es kristallisieren sich drei Verschiedene Handlungstypen heraus, die exemplarisch vorgestellt werden: Der Fröhliche, Der Gehorsame und Der Ängstliche." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter illness; coping behavior; man; woman; cure; individual; patient; life career; capacity to act; attitude; religiousness; elderly; strategy
Klassifikation Medizinsoziologie
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Differenz und Integration: die Zukunft moderner Gesellschaften ; Verhandlungen des 28. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie im Oktober 1996 in Dresden ; Band 2: Sektionen, Arbeitsgruppen, Foren, Fedor-Stepun-Tagung
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 28. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Differenz und Integration. Die Zukunft moderner Gesellschaften". Dresden, 1996
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1997
Verlag Westdt. Verl.
Erscheinungsort Opladen
Seitenangabe S. 274-278
ISBN 3-531-12878-7
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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