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Messung von physischer Rüstigkeit und geistiger Kapazität bei Senioren

Measurement of physical strength and mental capacity among senior citizens
[Konferenzbeitrag]

Blücher, Viggo Graf von

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-139006

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Zur Klärung der Hilfs- und Betreuungsbedürftigkeit alter Menschen veranlaßte der Schweiz. Nationalfonds eine Untersuchung über 'Arten und Grade der Unabhängigkeit bei den Senioren'. Die gängigen Theorien zum Problem schließen einander aus. Anhand der Daten aus den Interviews mit 4'455 at Random ausgewählter 60+jähriger Zielpersonen ergab sich, daß Aktivitäten weniger Ursachen sondern eher Folgen eines günstigen Verlaufes des Alterns sind. Der Handlungsspielraum der Senioren ergibt sich aus deren körperlichen und geistigen Kapazitäten. Das sind die zentralen Befunde dieser Untersuchung. In den Interviews wurden diese durch hierzu speziell entwickelte Fragenbatterien bemessen. Im Test zur körperlichen Rüstigkeit wurden neben den Eigenerfahrungen des Instituts auch diejenigen anderer Ansätze (so I. Garrard und A. Bennet, E. Shanas, P. Towsends et al. Dreiländerstudie, M. Lawtons et al.: Indices of Health, ferner P. Kempe und C. Closs' Erfahrungen mit Guttman-Skalen) genutzt. Der Test erfaßt und differenziert zentrale Bewegungsläufe, etwa die Dimensionen 'Gehen', 'Steigen', 'Heben', 'Sich beugen', 'Arme bewegen', 'Hand- und Fingergelenkigkeit', 'Bewegungsabläufe'. Zur Skalierung diente das ordinale Verfahren der Guttman-Skala, in dem Höherleistungen aus- und Minderleistungen eingeschlossen werden. Das Verfahren ermöglicht die Einordnung in eine Gesamtskala von Leistungsstufen. Der Test zur Beurteilung der geistigen Kapazität wurde in Kontakten mit geriatrisch und psychiatrisch erfahrenen Experten erarbeitet. Erstrebt wurde die Fixierung geistiger Fähigkeiten, die eine Bedeutung für die Beurteilung der Selbständigkeit haben. In Vortests mit Bewohnern von Altersheimen und Patienten psychiatrischer Kliniken wurden sie gefunden und erprobt. Dieses Testverfahren besteht aus einer verteilten Batterie von 17 Fragen. Erfaßt wurden 'Grundfunktionen' als Voraussetzung zur Lebensbewältigung, Fragen zu 'Konzentration und Frischgedächtnis', Aufgaben zum 'Logischen Denkvermögen' und 'Kurzzeitgedächtnis'. An die Stelle einer hierzu nicht leistbaren Skalierung tritt eine Zählung und Bewertung." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter physical stress; need for help; capacity; elderly; Switzerland; dependence; aging; physical development; motor function; thinking; performance
Klassifikation Gerontologie, Alterssoziologie
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Differenz und Integration: die Zukunft moderner Gesellschaften ; Verhandlungen des 28. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie im Oktober 1996 in Dresden ; Band 2: Sektionen, Arbeitsgruppen, Foren, Fedor-Stepun-Tagung
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 28. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Differenz und Integration. Die Zukunft moderner Gesellschaften". Dresden, 1996
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1997
Verlag Westdt. Verl.
Erscheinungsort Opladen
Seitenangabe S. 294-299
ISBN 3-531-12878-7
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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