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Berufliche und soziale Integration von Zuwanderern in Westdeutschland

Occupational and social integration of immigrants in west Germany
[Konferenzbeitrag]

Seifert, Wolfgang

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-138957

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Integration von Zuwanderern wird in der deutschen Migrationsforschung verschieden definiert. In Assimilationsmodellen wird davon ausgegangen, daß sich Zuwanderer im Verlaufe der Zeit an die Aufnahmegesellschaft angleichen. Vertreter einer multikulturellen Gesellschaft erwarten dagegen, daß sich gesellschaftliche Normen diversifizieren und mono-kulturelle Nationalstaaten durch plurale, multikulturelle Gesellschaften abgelöst werden. Für beide Modelle lassen sich empirische Belege finden: Die Integration von Aussiedlern folgte dem Assimilationsmodell. Durch Anspruch auf die Staatsbürgerschaft, Sprachförderung und berufliche Bildungsmaßnahmen, die auch von Ehegatten und Ehegattinnen von Aussiedlern ohne Aussiedlerstatus in Anspruch genommen werden können, soll deren reibungslose Integration ermöglicht werden. Die Gruppe derer, die in den 60er und 70er Jahren als Gastarbeiter nach Deutschland kamen, sind dagegen noch immer nicht voll gesellschaftlich integriert und organisieren ihr Leben häufig innerhalb ihrer ethnischen Gemeinschaften. Ethnisch plurale Gesellschaften setzen jedoch Chancengleichheit voraus. Somit stellt sich die Frage, inwiefern diese Zuwandergruppen mit höherem Bildungsniveau in höhere Positionen des Arbeitsmarktes gelangen, hier wird insbesondere untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen beruflicher und sozialer Integration besteht. Am Beispiel von Aussiedlern und Arbeitsmigranten, die in den 60er und frühen 70er Jahren zugewandert sind, wird der Frage nachgegangen, wie sich deren unterschiedlicher rechtlicher Status und die spezifischen Fördermaßnahmen - bzw. deren Fehlen auf die jeweiligen Integrationschancen auswirkt. Die Datenbasis hierfür bildet das Sozio-ökonomische Panel (SOLP). Das SOLP enthält jeweils repräsentative Stichproben für Arbeitsmigranten aus den Mittelmeerländern Türkei, Italien, Griechenland, Spanien und dem ehemaligen Jugoslawien. 1994 und 1995 wurde das SOEP um Gruppen ergänzt, die während der letzten 10 Jahre nach Westdeutschland zugewandert sind. Anhand dieses Datensatzes werden die Integrationsbedingungen der Aussiedler untersucht." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter occupational integration; social integration; immigration; migrant; migration; old federal states; assimilation; multicultural society; late migrant; Southern Europe; Federal Republic of Germany
Klassifikation Migration
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Differenz und Integration: die Zukunft moderner Gesellschaften ; Verhandlungen des 28. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie im Oktober 1996 in Dresden ; Band 2: Sektionen, Arbeitsgruppen, Foren, Fedor-Stepun-Tagung
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 28. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Differenz und Integration. Die Zukunft moderner Gesellschaften". Dresden, 1996
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1997
Verlag Westdt. Verl.
Erscheinungsort Opladen
Seitenangabe S. 318-323
ISBN 3-531-12878-7
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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