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Between assimilation and separation : American catholicism as a testcase

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Zöller, Michael

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Please use the following Persistent Identifier (PID) to cite this document:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-138626

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Corporate Editor Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Der Vortrag soll zu dem Vorhaben der Sektion Religionssoziologie beitragen, 'die religiöse Lage in den USA im Vergleich zu Deutschland' darzustellen und dabei das Generalthema 'Differenz und Integration' aufnehmen. Daher empfiehlt es sich, mit einem kurzen Überblick über diejenigen Besonderheiten der amerikanischen Religionskultur zu beginnen, die sich im 18. und 19. Jahrhundert herausgebildet haben. (Stichworte: Neu-Englands mißlungene Theokratie, Amerikas Revolution und die Religion, Disestablishment, Voluntarismus). Dabei werden amerikanische Organisationsformen der Religion und religiöse Bestandteile der amerikanischen Selbstinterpretation sichtbar, die verständlich machen, weshalb andersartige religiöse Traditionen nur unter Schwierigkeiten in diese Kultur integriert werden konnten. Als Beispiel dafür eignen sich das Judentum und der Katholizismus. In beiden Fällen verläuft die Geschichte der Assimilierung weitgehend gleich, der amerikanische Katholizismus (nach Santayana eine 'kulturelle Unwahrscheinlichkeit') wird jedoch im Vordergrund stehen, weil die Masseneinwanderung von Katholiken früher beginnt, und sowohl mit höherer Organisiertheit wie auch mit ausgeprägterer ethnischer Spannung einhergeht. Der Hauptteil des Vortrages wird in seiner Gliederung den beiden deutlich erkennbaren Abschnitten der zunächst konfliktreichen Eingliederung entsprechen. In der ersten Phase kämpfen die Anhänger einer als unamerikanisch etikettierten Religion in teils gewaltsamen Auseinandersetzungen um Anerkennung und Gleichstellung. Schon dabei werden innerhalb der Einwanderergruppe unterschiedliche Meinungen über das rechte Maß an Nähe und Abstand zur amerikanischen Kultur deutlich, die bei abnehmendem Außendruck und entsprechend geringerem Solidarisierungszwang in einer zweiten Phase zu einem heftigen Binnenkonflikt führen. In jüngster Zeit hat die Diskussion über Anpassung und Distanz sich weitgehend von ethnischen Zuordnungen gelöst, dafür steht sie nun im Mittelpunkt eines kulturpolitischen Konfliktes, der quer durch Protestantismus, Katholizismus und Judentum hindurchreicht." (Autorenreferat)
Classification Philosophy, Ethics, Religion
Method descriptive study; historical
Free Keywords Assimilation; Separatismus; USA; Katholizismus; Bundesrepublik Deutschland; Differenzierung; Integration; Protestantismus; Judentum; internationaler Vergleich; historische Entwicklung; Nordamerika; Sektion Religionssoziologie;
Collection Title Differenz und Integration: die Zukunft moderner Gesellschaften ; Verhandlungen des 28. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie im Oktober 1996 in Dresden ; Band 2: Sektionen, Arbeitsgruppen, Foren, Fedor-Stepun-Tagung
Editor Rehberg, Karl-Siegbert
Conference 28. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Differenz und Integration. Die Zukunft moderner Gesellschaften". Dresden, 1996
Document language English
Publication Year 1997
Publisher Westdt. Verl.
City Opladen
Page/Pages p. 470-474
ISBN 3-531-12878-7
Status Published Version; reviewed
Licence Deposit Licence - No Redistribution, No Modifications
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