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Armutsentwicklung und familiale Armutsrisiken von Kindern in den neuen und alten Bundesländern

Poverty development and family poverty risks of children in the new and old Bundesländer
[Konferenzbeitrag]

Joos, Magdalena

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-138056

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Das Thema dieses Beitrages knüpft an die Frage nach Ungleichheiten im gesellschaftlichen Zusammenleben von Kindern und Erwachsenen an bzw. der unterschiedlichen Teilhabe an Wohlstand und Armut der verschiedenen Altersgruppen innerhalb einer Gesellschaft. Die dabei vertretene These lautet: Die soziale Differenzierung hat sich in den vergangenen Jahren zuungunsten von Kindern und Jugendlichen entwickelt, während sich die Position älterer Menschen in der Verteilung (knapper) ökonomischer Ressourcen in der deutschen Gesellschaft verbessert hat. Stichworte der aktuellen Debatte zu diesem Thema sind bspw. 'Infantilisierung der Armut' und 'Kinder als soziales Risiko'. Angesichts steigender Kinderarmut in Deutschland wird die Forderung nach angemessener Teilhabe am gesellschaftlichen Wohlstand auch für Kinder zu einer zentralen sozialpolitischen Forderung. Im Referat sollen die ökonomischen Lebenslagen als zentrale Determinante der Lebensbedingungen von Kindern mit den Daten der 1. und 2. Welle des DJI-Familien-Surveys analysiert werden. Dabei soll geprüft werden, wie sich die (altersspezifische) Betroffenheit durch relative Einkommensarmut und die Abhängigkeit von Transferleistungen in West- und Ostdeutschland zwischen 1988/90 und 1994 von Kindern im Vergleich zu Erwachsenen entwickelt hat. In Westdeutschland zeichnet sich in der amtlichen Sozialstatistik bereits seit Ende der siebziger Jahre der Trend zunehmender Kinderarmut ab, wahrend in Ostdeutschland das Konzept der 'versorgten Kindheit' seit dem Transformationsprozeß an Gültigkeit verloren hat, so daß anzunehmen ist, daß sich in den neuen Bundesländern seit der Umbruchsituation eine ähnliche Entwicklung abzeichnen wird wie in den alten Bundesländern. Weiterhin soll der Frage nachgegangen werden, ob sich derselbe Zusammenhang zwischen familiärer Lebensform und ökonomischen Ressourcen in Westdeutschland zeigt wie in Ostdeutschland und dabei dargestellt werden, wie die Armutsentwicklung für Kinder in verschiedenen Familienkonstellationen verlaufen ist." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter family; poverty; child; number of children; family size; single parent; family formation; New Federal States; old federal states; welfare recipient; childhood; Federal Republic of Germany
Klassifikation Familiensoziologie, Sexualsoziologie
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Differenz und Integration: die Zukunft moderner Gesellschaften ; Verhandlungen des 28. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie im Oktober 1996 in Dresden ; Band 2: Sektionen, Arbeitsgruppen, Foren, Fedor-Stepun-Tagung
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 28. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Differenz und Integration. Die Zukunft moderner Gesellschaften". Dresden, 1996
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1997
Verlag Westdt. Verl.
Erscheinungsort Opladen
Seitenangabe S. 751-755
ISBN 3-531-12878-7
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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