@article { Kolland2006,
 title = {Tourismus im gesellschaftlichen Wandel : Entwicklungslinien und Erklärungsversuche},
 author = {Kolland, Franz},
 journal = {SWS-Rundschau},
 number = {3},
 pages = {245-270},
 volume = {46},
 year = {2006},
 url = {http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-164458},
 abstract = {'Den Ausgangspunkt für diesen Artikel bildet der Tatbestand, dass jede Gesellschaft je spezifische Formen des Tourismus hervorbringt. Dem entsprechend wird seine Entwicklung in vier Etappen dargestellt. Im Vordergrund steht der internationale Tourismus. Untersucht wird, welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen seine Ausbreitung beeinflusst haben, inwieweit es zu einer Demokratisierung des Reisens gekommen ist, d. h. das Reisen breite soziale Schichten der Bevölkerung erfasst hat, und wie sich die Beziehungen zwischen den verschiedenen Akteursgruppen (TouristInnen, Bevölkerung im Zielgebiet, Beschäftigte im Tourismus) verändert haben. Gezeigt werden kann, dass der Tourismus seinen elitären Charakter verloren hat und die Beziehungen zwischen Reisenden und Bereisten nicht auf ein ökonomisches Verhältnis reduziert werden können, sondern ein zutiefst soziales Ereignis sind. Zur Erklärung des Reiseverhaltens und der sozialen Beziehungen zwischen den Akteuren werden verschiedene theoretische Ansätze dargestellt, die darauf hinweisen, dass es sich um ein verhältnismäßig neues Forschungsfeld handelt.' (Autorenreferat)'This article was prompted by the fact that each society appears to generate specific forms of tourism. Developments of tourism will be highlighted in four stages, with a clear analytical emphasis on international tourism. First, the article deals with general social conditions that have impacted tourism. Furthermore, it is discussed, whether travelling has been democratized, i. e. whether it has been made accessible to larger portions of the population, and how the interactions between different groups of protagonists (tourists, population in host countries, employees in the tourist sector) have changed. It can be demonstrated that tourism lost its prestigious label and that interactions between travellers and hosting population cannot be reduced to a mere economic exchange, but that we are faced with profound social encounters. In order to explain travelling behaviour and social relations between protagonists, different theoretical approaches are presented that support the claim that this represents a relatively new research field.' (author's abstract)|},
}