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Das Paradox der "Kultur": jenseits einer Konsensustheorie der Kultur

[Zeitschriftenartikel]

Eder, Klaus

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-15026

Weitere Angaben:
Abstract Die These des Verfassers lautet, dass Kultur eine Gesellschaft nicht integriert, sondern entzweit. Kultur erzeugt Streit und ist sozial desintegrativ. Dies lässt sich an der Geschichte der modernen Nationenbildung und des modernen Nationalismus zeigen. Nicht die Identifikation mit einer Kultur, sondern die sozialen Beziehungen ermöglichen soziale Integration. Der Verfasser nimmt eine theoriegeschichtliche Verortung der Soziologie der Kultur vor und unterscheidet hierbei zwischen klassischen, neoklassischen und postklassischen Kulturtheorien. Er untersucht, wie Kultur in Praxisformen verankert wird, und bestimmt Kultur im Sinne einer postklassischen Theorie als kommunikative Akte und Ereignisse, als Kommunikationen. Die Dramaturgisierung der Kultur, ihre kommunikativen Verwendungs- und Gebrauchsweisen lassen sich vor allem am Beispiel der Medienkommunikation analysieren. (ICE2)
Thesaurusschlagwörter culture; cultural sociology; sociological theory; social integration; mass media; communication; integration; exclusion; inclusion; discourse
Klassifikation Kultursoziologie, Kunstsoziologie, Literatursoziologie
Methode Grundlagenforschung; Theoriebildung
Freie Schlagwörter cultural studies; Konsensgesellschaft
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1994
Seitenangabe S. 148-173
Zeitschriftentitel Paragrana : internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie, 3 (1994) 1
Status Postprint; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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