@incollection { Aguirre1994,
title = {Der Einsatz von ATLAS/ti bei der Untersuchung interkultureller Kommunikationsprozesse },
author = {Aguirre, Daniel Orellana },
editor = {Boehm, Andreas and Mengel, Andreas and Muhr, Thomas },
pages = {341-347 },
volume = {14 },
year = {1994 },
publisher = {UVK Univ.-Verl. Konstanz },
isbn = {3-87940-503-4 },
url = {http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-14400 },
abstract = {Die kritische Kommunikation zw. Ausländern und Deutschen ist kein neues Phänomen. Seit vielen Jahren erkennen wachsame Beobachter die kommende Zuspitzung der lang ignorierten Schwierigkeiten dieser Gruppen miteinander. Deshalb war es an der Zeit, auf diese Kommunikationsprobleme professionell zu reagieren, um hier die Regelmäßigkeiten der Interaktion zu erkennen, die Anhaltspunkte für die Entstehung und Lösung von Konflikten in diesem Bereich geben. Die Analyse der Kommunikationsbeschaffenheit sollte auch produktive Momente der Konfliktbearbeitung aufzeigen, um so dem Auseinanderleben der Bevölkerungsgruppen entgegenwirken zu können. Die Fragestellung beinhaltete also die Untersuchung von Konflikten in der Kommunikation von Menschen aus verschiedenen Lebenswelten mit qualitativen Methoden, mit dem Zwecke einer Verbesserung der Kommunikationspraxis. Hierbei wurde auf die Methode der "Themenzentrierten Gruppendiskussion" (TZI) von Leithäuser & Volmerg (1988) zurückgegriffen. Um die Möglichkeit der Reinszenierung des Problems im Forschungsfeld selbst zu haben, wurde eine gemischte Gruppe von gleichqualifizierten Deutschen und Exilierten (8 Personen) ausgewählt, die unter Anleitung eines Moderators über die Probleme der interkulturellen Kommunikation zwischen Deutschen und Exilierten sprachen. Die Diskussionssitzungen wurden mit Tonband aufgenommen, transkribiert und mit ATLAS/ti als Auswertungswerkzeug von drei Personen ausgewertet. Im Auswertungsverlauf gab es kritische Phasen hinsichtlich der einseitigen kulturellen Herkunft von ATLAS/ti.},
}