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Closer co-operation, a new instrument for European environmental policy?

Engere Zusammenarbeit, ein neues Instrument für die europäische Umweltpolitik?
[Zeitschriftenartikel]

Gehring, Thomas; Bär, Stefani; Homeyer, Ingmar von; Kraemer, Andreas R.; Mazurek, Anne-Gabrielle; Klasing, Anneke; Tarasofky, Richard G.

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-130771

Weitere Angaben:
Abstract "Die Verstärkte Zusammenarbeit wurde durch den Amsterdamer Vertrag in die Europäischen Verträge eingefügt. Danach kann eine Mehrheit der Mitgliedstaaten (derzeit acht Staaten) die Institutionen und Verfahren der Europäischen Union nutzen, um gemeinsam Maßnahmen zur flexiblen Weiterentwicklung der europäischen Integration zu ergreifen. Dieses Recht setzt die Erfüllung einer Reihe von Bedingungen voraus, die u.a. sicherstellen sollen, dass der einheitliche Rechtsraum durch eine Verstärkte Zusammenarbeit nicht gefährdet wird. Der vorliegende Artikel basiert auf der Studie 'Verstärkte Zusammenarbeit im Umweltbereich - Möglichkeiten der Anwendung der in Titel VII EUV festgelegten Bestimmungen für Flexibilität im Umweltbereich', die vom österreichischen Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie in Auftrag gegeben wurde. Hierin wird untersucht, unter welchen rechtlichen Voraussetzungen und politischen Rahmenbedingungen das neu geschaffene Verfahren der Verstärkten Zusammenarbeit der Entwicklung der Europäischen Umweltpolitik eine neue Dynamik verleihen kann und welche langfristige Auswirkungen auf den Integrationsprozess zu erwarten sind. Aus der Untersuchung ergibt sich, dass die im Vertrag festgelegten Voraussetzungen für die Durchführung einer Verstärkten Zusammenarbeit in einigen Fällen zwar auslegungsbedürftig sind, doch dass eine Anwendbarkeit des Instruments in der Praxis der europäischen Umweltpolitik nicht ausgeschlossen ist." (Autorenreferat)

"The Amsterdam Treaty has created a new instrument for European integration: Closer Co-operation. This allows a majority of Member States, i.e. currently eight countries, to take joint action and use the institutions and procedures of the European Union for this purpose, thereby further developing European integration in a flexible way. This right is tied to several conditions that largely ensure that Closer Co-operation will not significantly affect the homogeneity of the legal area and will not lead to a sustained split of the Union. The following concise analysis is based on the more detailed study 'Verstärkte Zusammenarbeit im Umweltbereich - Möglichkeiten der Anwendung der in Titel VII TEU festgelegten Bestimmungen für Flexibilität im Umweltbereich' commissioned by the Austrian Federal Ministry of Environment, Youth and Family Affairs. It examines the legal requirements and political framework conditions which are necessary for applying the new procedure of Closer Co-operation to the Community's environmental policy. Furthermore, an analysis was performed to see in how far Closer Co-operation could generate a new dynamism in the development of European environmental policy and which long-term effects are to be expected on the integration process. The prerequisites laid down in the Treaty for the implementation of Closer Co-operation require further interpretation in some cases, but this does not preclude the instrument's practical applicability in European environmental policy." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter environment; environmental protection; EU; EU Treaty; environmental policy; act; European integration; European cooperation; intensity; harmonization; legal position; political factors; general conditions
Klassifikation Europapolitik; Ökologie und Umwelt
Methode anwendungsorientiert; deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2000
Seitenangabe 31 S.
Zeitschriftentitel European Integration online Papers, 4 (2000) 13
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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