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Öldorado? Kanadas Aufstieg zur Energiemacht wird Wunschdenken bleiben

Oildorado? Canada's ascension to an energy power will stay an elusive dream
[Arbeitspapier]

Bosold, David

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-129404

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Forschungsinstitut der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.
Abstract "Der kanadische Premierminister Stephen Harper hat seit seinem Amtsantritt 2006 im Rahmen seiner Auslandsreisen kaum eine Gelegenheit ausgelassen, auf das Potenzial Kanadas als kommender Energiesupermacht hinzuweisen. Über die außenpolitischen Konsequenzen eines solchen Status und die Eigenschaften einer solchen Supermacht schwieg er, jedoch wartete er mit beeindruckenden Zahlen auf. Kanada ist vor Australien weltgrößter Uranexporteur und verfügt nach Saudi-Arabien über die zweitgrößten Ölreserven der Welt. Es ist vornehmlich das Öl aus den Ölsanden in Alberta, welches Harper und zahlreiche andere Kanadier davon träumen lässt, international eine wichtigere Rolle zu spielen. Nach den Plänen der konservativen Minderheitenregierung könnte Kanada bis 2030 zum drittgrößten Ölexporteur der Welt aufsteigen. Theorie und Praxis klaffen hier jedoch weit auseinander. Die Ölsandprojekte sind im Land höchst umstritten. Der große Energiebedarf bei der Förderung und Weiterverarbeitung macht die Ölsandindustrie zu einem der größten Klimasünder des Landes. Vor diesem Hintergrund bestehen Zweifel, ob die hehren Ziele, Kanada zu einem gewichtigen Spieler in der internationalen Energiepolitik zu machen, realisiert werden können. Die Analyse der derzeitigen Entwicklungen macht vor allem deutlich, dass die Energiepolitik und Umweltgesetzgebung in den USA die zwei entscheidenden Faktoren dafür sind, inwiefern die Bestrebungen Kanadas in Zukunft realisierbar sein werden." (Autorenreferat)

"Since becoming Canadian Prime Minister in 2006, Stephen Harper has repeatedly used the term 'energy super power' in order to describe Canada's potential global status. He has remained silent in terms of highlighting the political consequences and nature of such a status. Simultaneously, however, he has been presenting impressive figures and data. Canada is currently not only the largest exporter of Uranium, with Australia trailing behind in second place. Moreover, the country possesses the second largest proven oil reserves in the world after Saudi Arabia. The optimism by Harper and numerous other Canadians is due to the immense resources in oil that are to be found in the so-called tar or oil sands in the northern part of Canada's Alberta province. Based on plans of the current government, Canada is poised to become the third-largest oil exporter in the world by 2030. Yet, there are good reasons for doubt when it comes to the probability of such a scenario. Huge energy consumption in the production and refining process make the oil sands industry one of the biggest emitters of greenhouse gases. Against this background, it is questionable whether the pretension of the Canadian government, which seeks to make the country a world leader in energy, is a realistic option. The analysis of current developments highlights that U.S. energy policy and Washington's environmental legislation will be the key factors in determining whether Canada will be able to realize its ambitions of becoming an important energy exporter." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Canada; foreign policy; energy; energy supply; energy policy; great power; Saudi Arabia; production; costs; energy source; energy industry; crude oil; environment; environmental impact; environmental damage
Klassifikation spezielle Ressortpolitik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2009
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 16 S.
Schriftenreihe DGAP-Analyse, 5
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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