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Partisan politics and fiscal policy

Parteipolitik und Fiskalpolitik
[Arbeitspapier]

Cusack, Thomas R.

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-129309

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Bestimmendie parteipolitischen Konzeption der an der Regierung befindlichen Parteien deren Fiskalpolitik? Üblicherweise wird davon ausgegangen, daß die Linke eher zu exzessiven Defiziten neigt während die Rechte eine eher vorsichtige und restriktive Fiskalpolitik betreibt. Dieser Einschätzung fehlt allerdings die empirische Basis. Gleichzeitig sind gewichtige Argumente dafür vorgebracht worden, daß die in den letzten Jahrzehnten gewachsene Abhängigkeit von den internationalen Finanzmärkten den fiskalpolitischen Handlungsspielraum drastisch eingeschränkt, wenn nicht sogar beseitigt hat. Diese Fragen werden anhand einer Reihe von Modellen überprüft, die mit Daten von 14 OECD-Ländern von 1991-1991 geschätzt wurden. Die Tests zeigen, daß die makroökonomischen Rahmenbedingungen ganz wesentlich die Beziehung zwischen parteipolitischer Orientierung und Fiskalpolitik bestimmen. Die Linke neigte dazu, Fiskalpolitik antizyklisch einzusetzen, indem sie eine restriktivere Politik verfolgt, wenn die Gesamtnachfrage hoch war, und bei geringer Nachfrage eine liberalere Politik bevorzugte, um die Wirtschaft zu stimulieren. Die Rechte dagegen hat sich eines solchen Aktivismus enthalten oder tatsächlich eine prozyklische Fiskalpolitik verfolgt. Die empirischen Resultate zeigen darüber hinaus, daß diese parteipolitischen Unterschiede im Verlaufe der letzten Jahrzehnte geringer geworden sind." (Autorenreferat)

"Does the partisan character of governing parties play a role in the formation of fiscal policy? The conventional view is that the left tends toward excessive deficits while the right practices a more prudent and restrictive fiscal policy. However, there is little evidence that would sustain such a view. At the same time, some strong arguments have been advanced which hold that whatever room existed previously for partisanship in fiscal policy making has been sharply reduced if not eliminated by developments such as greater international financial interdependence in recent decades. These issues are examined with a series of models that have been estimated using data from 14 OECD countries for the period from 1961 through 1991. The evidence produced in this paper suggests that the relationship between partisanship and fiscal policy is contingent on macroeconomic conditions. The left has tended to treat fiscal policy as a counter-cyclical tool, tightening fiscal policy when aggregate demand is high and loosening it to stimulate the economy when demand is low. On the other hand, the right has either refrained from such activism or actually conducted procyclical fiscal policies. The evidence also suggests that these partisan-based differences have been reduced over the recent decades." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter fiscal policy; party politics; political program; party in power; economic policy; economic model; OECD; government; financial market; scope of action; macroeconomics; demand; liberalism
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur; Wirtschaftspolitik
Methode empirisch; empirisch-quantitativ; Grundlagenforschung; Theoriebildung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 1997
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 25 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Abteilung Wirtschaftswandel und Beschäftigung, 97-306
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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