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Dienstleistungsschecks in Europa - ein Modell für Deutschland? : Beschäftigungseffekte und Kosten für die Volkswirtschaft: fünf Szenarien

Service checks in Europe - a model for Germany? Employment effects and costs for the national economy: five scenarios
[Arbeitspapier]

Finger, Dirk

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-128932

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Zu Beginn der neunziger Jahre suchen alle europäischen Regierungen beinahe händeringend nach neuen Politikansätzen zur Förderung eines beschäftigungsintensiven Wachstums. Da vor allem geringer qualifizierte Arbeitnehmer von konjunktureller und zunehmend struktureller Arbeitslosigkeit betroffen sind, erscheint die Schaffung neuer Arbeitsplätze im personennahen Dienstleistungssektor eine der erfolgversprechendsten Lösungen zu sein. Nachdem die Wirtschaftstheorie für lange Jahre dieser Idee eine Absage erteilt hat, erlebt der Dienstleistungsgedanke zur Zeit eine Renaissance. Im Mittelpunkt dieser politischen Debatte steht der sogenannte Dienstleistungsscheck. Nach Frankreich und Belgien ist Deutschland das dritte Land, welches dieses Instrument in grossem Stil einsetzt. Die Ergebnisse dieser Studie unterstützen die Ansicht, dass direkte Transferleistungen besser dazu geeignet sind, den personennahen Dienstleistungssektor zu fördern, als Systeme, die Steuererleichterungen verwenden. Andererseits zeigt die vorliegende Analyse, dass Transfermodellen eine hohe Output- Elastizität innewohnt, welche das Risiko von unkontrollierbaren Einbussen öffentlicher Gelder bei gleichzeitig schwachen Beschäftigungseffekten beinhalten. Alternativmodelle sollten deshalb ebenso berücksichtigt werden." (Autorenreferat)

"In the mid-nineties, near all european governments look almost desperately for a panacea against sluggish growth and high unemployment. Since this problem concerns mainly low-skilled workers, the creation of low-profile jobs in the personal service sector still seems to be the most promising solution. After a long period of scepticism dominating economic thinking about the growth potential of this sector, a renaissance of the service-idea is taking place at the moment. The so called service cheque finds itself at the centre of this new policy approach. Its objective is twofold: to subsidize the demand and to reduce the cost of labour. After France and Belgium, Germany is the third country introducing it at a large scale. The findings of this essay back up the opinion that direct welfare benefits, promoting the use of service-cheques, are preferable to those that rely on tax-relief incentives. On the other hand, the idea to provide households with a special welfare benefit in terms of service-cheques could prove risky once the system's high elasticity of output provokes uncontrollable budget deficits. Alternative models should therefore also be considered." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; service; tertiary sector; type of employment; effect on employment; employment promotion; economic policy; employment policy; Europe; government; employment trend; employment; growth; unemployment; economy
Klassifikation Wirtschaftspolitik; Arbeitsmarktpolitik
Methode anwendungsorientiert; Planungsverfahren
Freie Schlagwörter Dienstleistungsscheck
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1997
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 49 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung, 97-201
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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