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Beschäftigungsdynamik und Arbeitslosigkeit in der Europäischen Union : Abschlußbericht eines Projektes des "Systems zur gegenseitigen Unterrichtung über beschäftigungspolitische Maßnahmen - MISEP" (Multual Information System on Employment Policies) für die Europäische Kommission, Generaldirektion V

Employment dynamism and unemployment in the European Union: final report on a project involving the Mutual Information System on Employment Policies for the European Commission, Directorate-General V
[Abschlussbericht]

Schömann, Klaus; Kruppe, Thomas; Oschmiansky, Heidi

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-128805

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Mit einem dynamischen Ansatz untersuchen wir Beschäftigung und Arbeitslosigkeit in der Europäischen Union. Ausgehend von der Theorie der Übergangsarbeitsmärkte werden die vielfältigen Brücken in Beschäftigung, aber auch der Verlust von Beschäftigung untersucht. Zunächst wird die Beschäftigungs- und Arbeitslosigkeitsdynamik der EU - Mitgliedsländer anhand von Stromdaten verglichen. Jährliche Zuströme in und Abströme aus Beschäftigung und Arbeitslosigkeit werden mit Daten der Europäischen Arbeitskräftestichprobe ermittelt. Diese 'natürlichen' Ströme werden zunehmend ergänzt durch Teilnehmer an Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik in Form von Übergangsarbeitsmärkten. Ströme auf dem Arbeitsmarkt haben aber auch die jeweiligen Gegenströme zu berücksichtigen. So stehen den Abgängen aus auch die Zugänge in Arbeitslosigkeit gegenüber. Ein einseitiger Fokus auf Abgänge aus Arbeitslosigkeit ist wenig erfolgversprechend, wenn gleichzeitig Zuströme in Arbeitslosigkeit anwachsen. Die Differenz beider Ströme ist der eigentlich interessante Indikator zur Bewertung einer erfolgreichen Arbeitsmarktpolitik. Die Ströme zwischen Arbeitslosigkeit und Beschäftigung werden ins Verhältnis zu allen anderen Übergängen in Beschäftigung, aus Inaktivität, Bildungsaktivitäten und Selbständigkeit gesetzt. Nur zwischen einem Drittel bis maximal zwei Dritteln aller Ströme in abhängige Beschäftigung kommen aus Arbeitslosigkeit. Unterschiede der Beschäftigungsübergänge von Männern und Frauen und altersspezifische beziehungsweise demografische Übergangsbilanzen vertiefen die Untersuchung der Beschäftigungsdynamik. Anschließend werden sowohl die Übergänge zwischen Bildungs- und Beschäftgungssystem als auch die Übergänge in Rente aus abhängiger Beschäftigung und Arbeitslosigkeit untersucht. Die Übergangsarbeitsmärkte aus abhängiger Beschäftigung oder Arbeitslosigkeit in selbständige Tätigkeit weisen eine interessante positive Dynamik auf. Nach den Übergangsbilanzen berechnen wir individuelle Übergangswahrscheinlichkeiten zwischen Beschäftigung und Arbeitslosigkeit sowie für die Rückkehr aus Arbeitslosigkeit in abhängige Beschäftigung. Basierend auf gepoolten logistischen Regressionen zwischen 1988 und 1996 zeigt sich der bedeutende Einfluß von Alter, Qualifikationsniveau und Geschlecht in den Mitgliedsländern. Veränderungen über die Jahre hinweg spiegeln konjunkturelle Einflüsse wider. Abschließend werden Vorschläge für ein verbessertes Monitoring und Evaluation des Arbeitsmarktes und der Arbeitsmarktpolitik erörtert und Schlußfolgerungen für die Arbeitsmarktpolitik und Übergangsarbeitsmärkte in der EU gezogen." (Autorenreferat)

"In this paper we apply a dynamic perspective to investigate employment and unemployment in the European Union. Based on the theory of transitional labour markets, we analyse the process of finding and loosing employment for individuals and for aggregrate flows. The European Labour Force Survey allows to analyse employment transitions only from one year to another. These 'natural' flows between labour market statuses are increasingly supplemented by participants in labour market programmes in the form of transitional labour market arrangements. Labour market policies, therefore, play an important role in labour market mobility and overall labour market dynamics. In labour market analyses it is important to consider flows in both directions: flows out of unemployment are matched by flows into unemployment. A one-eyed focus on flows out of unemployment is unlikely to be successful if there is a simultaneous increase in the flows into unemployment. The difference between the flows is the more interesting indicator in the evaluation of success of labour market policies. The study investigates flows between unemployment and dependent employment in relationship to other transitions into employment from inactivity, education or self-employment. Only between one third or up to two thirds of persons enter employment directly from unemployment compared to all flows into employment. Differences in the employment transitions of men and women, as well as age-specific and other demographic factors which have an impact on the transition balance are presented in more detail. Transitions from education to dependent employment, the first entry into the labour market, as well as exit from the labour market into retirement are analysed using the transition balance approach in the country comparisons. The transitional labour market from dependent employment and unemployment to self-employment show an interesting positive transition balance in recent years for most countries. The analysis of major transition balances is complemented by micro-level estimates of transition probabilities from dependent employment into unemployment and the return from unemployment to employment. Based on a pooled logistic regression of the transition probabilities between 1988 and 1996 we find the important impact of age, level of qualifications and gender in each country. Changes over the years reflect largely the influence of macroeconomic conditions on these transition probabilities. Finally, we propose improvements for monitoring and the evaluation of. the labour markets and labour market policies. Our conclusions emphasise the role of labour market policies in shaping the transition balance and the high potential to develop transitional labour markets in the European Union." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter EU; unemployment; dynamism; employment trend; employment policy; labor market policy; transitional labor market; labor market
Klassifikation Arbeitsmarktforschung
Methode anwendungsorientiert; empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1998
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 123 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung, 98-203
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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