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Wechselwirkungen zwischen Arbeitszeitpolitik und Arbeitsangebotsverhalten : eine Untersuchung zur Bedeutung von Arbeitszeitpräferenzen für eine Politik der Arbeitsumverteilung

Interactions between policy on working hours and behavior regarding unfilled jobs : a study of the importance of working hours preferences for a policy of work redistribution
[Arbeitspapier]

Dathe, Dietmar

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-128792

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Arbeitszeitverkürzung, einst der Schlüsselbegriff in der beschäftigungspolitischen Debatte der 80er Jahre, ist heute eher in den Hintergrund getreten. Für diese Entwicklung scheinen eine Reihe von Argumenten zu existieren: Kann tatsächlich von einer gegebenen Bereitschaft zur Arbeitszeitverkürzung bei den abhängig Beschäftigten ausgegangen werden? Hat die Bundesrepublik hier nicht einen 'standortgefährdenden' Sonderweg beschritten und sollten nicht vielmehr die Anreize so gestaltet werden, daß sich Arbeit wieder lohnt? Führt eine politisch durchgesetzte Verminderung des Arbeitsangebots mittels Arbeitszeitverkürzung zu (Anpassungs-) Reaktionen seitens der Beschäftigten bzw. ihrer Familienmitglieder, die die Integrationschancen für Erwerbslose eher mindern und die soziale Segregation zwischen working-rich und working-poor households noch vertieft? Im vorliegenden Beitrag wird auf die theoretischen Grundannahmen und die empirische Relevanz dieser, Argumentation eingegangen. Allein die Betrachtung der Zeitpräferenzen läßt sicher noch keine hinreichenden Schlüsse über die Akzeptanz von weiteren Arbeitszeitverkürzungen zu, auch wenn sie auf ein beträchtliches Umverteilungspotential verweisen. Der Umstand aber, daß neben dem Wunsch nach Mehrarbeit vielfach auch unfreiwillige Mehrarbeit existiert, verweist auf die weiterhin vorhandenen Chancen, die eine beschäftigungspolitisch motivierte Arbeitszeitreduzierung beinhaltet, wenn entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen werden." (Autorenreferat)

"The centrality of debates around a reduction of working time has moved from the center stage it once occupied during the 1980's. There are many reasons for this: Do employees want to work less hours? Are working time reductions in Germany an exception among other industrial nations? Can government or trade union policy to working time reduction lead to an increase in employment? Or is this likely to increase social segregation between working-rich and working-poor households? Nevertheless, an increasing amount of research on working time preferences indicate support for a more differentiated pattern of working time models at work. This paper examines these questions empirically. Employees preferences for working time is not the same as the acceptance for working time reductions. Although many people would prefer longer hours of work, it also true, that other people would prefer shorter hours. The key question is, how is it possible to resolve this contradiction?" (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter policy on working hours; working hours; flexibility; preference; reduction in working hours; labor supply; redistribution; labor; employment policy; labor market; private household; employment relationship; socioeconomic factors; Federal Republic of Germany; EU; employment; location; segregation
Klassifikation Arbeitsmarktpolitik
Methode empirisch; empirisch-quantitativ; Theorieanwendung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1998
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 41 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung, 98-201
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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