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Benchmarking national labour market performance : a radar chart approach

Benchmarking nationaler Arbeitsmarktperformanzen unter Verwendung des Radar-Chart-Ansatzes
[Arbeitspapier]

Mosley, Hugh; Mayer, Antje

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-128578

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Der Radar-Chart-Ansatz ist einer von mehreren Analyse-Instrumenten, die speziell für das Benchmarking im privaten und öffentlichen Sektor entwickelt worden sind. Als Management-Instrument sehr gebräuchlich, wurde die Radar- Chart-Methode nach unserer Kenntnis bisher nicht für das Benchmarking der Leistungsfähigkeit von Arbeitsmärkten verwendet. In diesem Beitrag wird die Nützlichkeit der Radar-Chart-Methode für dieses Politikfeld untersucht. Zwei Vorteile des Radar-Chart-Ansatzes stechen ins Auge: Erstens bietet es in einfacher und überschaubarer Form die Möglichkeit, mehrere Leistungsindikatoren gleichzeitig darzustellen, die auch für Nicht-Experten schnell erfaßbar sind. Zweitens kann die aus mehreren Teilflächen bestehende Gesamtfläche als Gesamtleistungs-Indikator interpretiert werden. Unter den EU-Mitgliedsstaaten erbrachten Dänemark, Schweden, Großbritannien und Österreich, bezogen auf die Indikatoren 'Beschäftigung' und 'Arbeitslosigkeit', die beste Gesamtperformanz. Japan und die USA erreichten die insgesamt besten Werte, Spanien, Italien und Griechenland hatten die eindeutig schlechtesten Performanz-Werte. Der Versuch der beschriebenen spezifischen Anwendung des Benchmarking zeigt die Praktikabilität der Radar-Chart-Methode, um vergleichend Arbeitsmarktperformanzen einschätzen zu können. Es wurden aber auch einige theoretische und praktische Schwierigkeiten deutlich, die bei zukünftigen Anwendungen beachtet werden sollten: 1) Die Sensitivität national vergleichenden Benchmarkings je nach gewählten Leistungsindikatoren und ihrer Definition. 2) Es ist anzustreben, zusätzliche Indikatoren wie beispielsweise 'Anpassungsfähigkeit' einzubeziehen, um die europäische Beschäftigungsstrategie erfassen zu können; außerdem sollten qualitative Dimensionen der Arbeitsmarkt- Performanz stärker berücksichtigt werden. 3) Die methodologischen Probleme der Konstruktion eines quantitativen Gesamt-Indikators für die Arbeitsmarkt-Performanz auf Basis des Radar- Chart-Ansatzes; dies betrifft auch Probleme der Standardisierung, der Gewichtung und der Korrelation zwischen den Indikatoren. 4) Die Notwendigkeit, zwischen den Auswirkungen kurzfristiger, etwa zyklischer und struktureller Komponenten auf die Arbeitsmarkt-Performanz in Benchmarking-Vergleichen zu unterscheiden." (Autorenreferat)

"The radar chart approach is one of a number of special analytical tools that have been developed in connection with benchmarking in the private and public sectors. Although well established as a management tool, the radar chart approach has to our knowledge never been applied to benchmarking labour market performance. This paper assesses the usefulness of the radar chart approach in this policy area. The radar chart approach makes two important contributions: First, it provides a simplified presentation of multiple performance indicators, which is highly intuitive even to non-experts. Second, the surface area, formed by the four (or more) axes, can also be used as a composite performance indicator. Among EU member states, the best overall performers an the employment and unemployment indicators examined were Denmark, Sweden, the United Kingdom, and Austria in that order. Japan and the USA attained the highest overall performance scores. By contrast three countries (Spain, Italy and Greece) were clearly worst performers. This benchmarking exercise demonstrates the utility of the radar chart approach in assessing comparative labour market performance. It has, however, also identified a number of theoretical and practical problems that should be taken into consideration in future work: 1. the sensitivity of national benchmarking rankings to the choice of performance dimensions and the definition of indicators; 2. the desirability of including additional dimensions of the European employment strategy such as 'adaptability' and of giving greater consideration to qualitative dimensions of labour market performance; 3. the methodological problems of the construction of a quantitative indicator of over-all labour market performance based an radar charts, including standardization, weighting, and correlation among indicators; 4. the need to distinguish the impact of short-term (e.g. cyclical) and structural components of labour market performance in benchmarking." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter international comparison; EU; labor market; national development; benchmarking; employment policy; labor market policy; management; indicator
Klassifikation Arbeitsmarktforschung; Arbeitsmarktpolitik
Methode anwendungsorientiert; Grundlagenforschung; Methodenentwicklung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 1999
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 49 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung, 99-202
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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