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Zufallsbefragung von Ausländern auf Basis des Ausländerzentralregisters : Erfahrungen bei der Repräsentativbefragung "Ausgewählte Migrantengruppen in Deutschland 2006/ 2007" (RAM)

Random sampling based on the Central Register for Foreigners : experiences from representative survey "Selected groups of migrants in Germany 2006/ 2007"
[Zeitschriftenartikel]

Babka von Gostomski, Christian; Pupeter, Monika

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-126673

Weitere Angaben:
Abstract 'In Deutschland haben rund 15 Millionen Menschen einen Migrationshintergrund. Das Ausländerzentralregister ist eine Datenquelle, die einen Teil der Personen mit Migrationshintergrund - die Ausländer - umfasst, sodass es für diese als Grundlage der Stichprobenziehung dienen kann. Dies wurde erstmals mit der Repräsentativbefragung 'Ausgewählte Migrantengruppen in Deutschland 2006/2007' realisiert. Diese Befragung führte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg, in Zusammenarbeit mit TNS Infratest Sozialforschung, München, durch. Insgesamt wurden 1.544 Türken, 972 Personen aus dem ehemaligen Jugoslawien, 746 Italiener, 677 Griechen und 637 Polen befragt. Auch wenn sich die Stichprobenziehung aus dem Ausländerzentralregister und die Adressenbeschaffung über Ausländerbehörden über einen Zeitraum von einem halben Jahr hinzog, zahlte sich dieser lange Vorlauf aus. Denn Ausländer konnten zielgenauer als bei den Voruntersuchungen mittels einer zufallsbasierten Stichprobe befragt werden. Die Abweichungen zwischen realisierter Auswahl und Grundgesamtheit hinsichtlich der Merkmale Geschlecht, Alter und Bundesland sind nur gering. Die Ausschöpfung liegt im Rahmen dessen, was bei vergleichbaren Einwohnermeldeamtsstichproben erzielt wird. Im Rahmen der Durchführung der Studie wurde zudem deutlich, dass bei Ausländerbefragungen Übersetzungen des Frageprogramms unabdingbar sind.' (Autorenreferat)

'A population of approximately 15 million people with migration background is currently living in Germany. In order to be able to describe this population of migrants and foreigners, samples drawn on a random basis are the preferable approach. The Central Register for Foreigners holds a database which, as yet, has not been used for drawing a partial sample of persons with a migration background. For the first time a sample was drawn from the Central Register for Foreigners for the representative survey 'Selected Groups of Migrants in Germany 2006/2007', operated by the Federal Office for Migration and Refugees, Nuremberg, in co-operation with TNS Infratest Sozialforschung, Munich. Within the framework of this survey, 1,544 Turks, 972 people from former Yugoslavia, 746 Italians, 677 Greeks and 637 people from Poland were interviewed. Even though the drawing from this database required a good deal of time and work in advance, it shows that the additional work is worth the effort, since it offers a more detailed focus than similar studies for reaching the targeted group of foreigners in Germany. The divergence between realized selection and the sample of the population based on the attributes sex, age and Federal Länder can be considered as minor. Furthermore, it becomes apparent that for interviews with foreigners, translated questionnaires are essential.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter method; migrant; alien; Federal Republic of Germany; survey; interview; Greek; Italian; Yugoslavian; Pole; Turk
Klassifikation Erhebungstechniken und Analysetechniken der Sozialwissenschaften; Migration
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2008
Seitenangabe S. 149-177
Zeitschriftentitel Methoden, Daten, Analysen (mda), 2 (2008) 2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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