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Attrition in the Swiss Household Panel

Attrition im Schweizer Haushalt Panel
[Zeitschriftenartikel]

Lipps, Oliver

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-126444

Weitere Angaben:
Abstract 'In diesem Artikel werden Ausmaß und Selektivität der Panelattrition im Schweizer Haushalt Panel zwischen den Wellen zwei (2000) und sieben (2005) untersucht. Die Stichprobenbasis bilden die Teilnehmer der ersten Welle (1999). Nach einem Vergleich der Höhe und der Selektivität der Attrition mit anderen Haushaltpanels wird die Selektivität in zwei Schritten modelliert: zunächst durch Übergangsmodelle, in denen jeweils zwei aufeinanderfolgende Wellen verwendet werden, und schließlich durch ein Längsschnittmodell unter Verwendung aller Wellen. Letzteres enthält Wellendummies. Die Übergangsmodelle dienen dazu, Selektivität zu identifizieren und weiterzuverfolgen, d.h. zu erkennen, ob sich eine initiale Selektivität im Laufe der Zeit verstärkt oder ausgleicht. Mit dem Längsschnittmodell können spezifische Effekte von Kovariaten in einzelnen Wellen untersucht werden, wobei die Basisattrition kontrolliert wird. Insbesondere können die Auswirkungen einzelner Panelereignisse analysiert werden. Die Ergebnisse bestätigen bisherige Erkenntnisse aus der Literatur: Personen, die aus dem Panel aussteigen sind tendenziell jünger und männlich, Ausländer, mit geringem sozialen und politischen Interesse und Engagement, die mit verschiedenen Lebensaspekten Unzufriedenen, die in Haushalten mit hohem Unit-Nonresponse lebenden und diejenigen mit schlechterer Befragungsqualität. Dieses Muster bleibt im Lauf des Panels bestehen. Die hohe Attrition in zwei Panelwellen, die vermutlich von singulären Ereignissen herrühren, ist nicht übermäßig selektiv.' (Autorenreferat)

'In this paper, we analyze magnitude and possible selectivity of attrition in first wave respondents in the Swiss Household Panel (SHP), from wave two (2000) through wave seven (2005). After comparing attrition of first wave respondents with that of other panel surveys, we proceed to model selectivity of attrition in two steps: we first build separate wave to-wave models, and second a longitudinal all-wave model. The latter model includes wave interaction effects. The first models allow for tracing of selectivity development, i.e. whether an initial selectivity might compensate or cumulates over time, the second to assessing the effects of the covariates in a specific wave, controlling for the base attrition effect. In particular it allows for the analysis of consequences due to discrete fieldwork events. Our results support the findings in the literature: attritors are in general the younger people and the males, foreigners, the socially and politically 'excluded', i.e. those who show little social and political interest and participation, those who are mostly dissatisfied with various aspects in their life, and those who live in households with high unit nonresponse, and who exhibit a worse reporting behavior. This pattern is rather cumulative than compensating over panel waves. Excessive attrition in two waves presumably caused by two discrete events in the panel is not particularly selective. Still existing variation in selective attrition is worth to be further explored.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter private household; model; sample; impact; survey; longitudinal study; panel; Switzerland; participant
Klassifikation Forschungsarten der Sozialforschung; Erhebungstechniken und Analysetechniken der Sozialwissenschaften
Methode Grundlagenforschung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2007
Seitenangabe S. 45-68
Zeitschriftentitel Methoden, Daten, Analysen (mda), 1 (2007) 1
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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