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Türkische Unternehmerinnen und Beschäftigte im Berliner ethnischen Gewerbe

Female Turkish entrepreneurs and wage or salary earners in ethnic industrial trades in Berlin
[Arbeitspapier]

Hillmann, Felicitas

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-126237

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Der vorliegende Beitrag päsentiert die Ergebnisse einer explorativen Studie über die Arbeits- und Beschäftigungssituation von Frauen in der Berliner Türkischen Ökonomie. Diese wurde im Frühjahr 1998 durchgeführt. Insgesamt wurden 50 Unternehmerinnen und abhängig Beschäftigte befragt. Damit handelt es sich um Forschungsneuland: es ist die erste empirische Untersuchung, die sich dezidiert der Situation der weiblichen Beschäftigten im ethnischen Gewerbe in Berlin zuwendet. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der Strukturierung dieses Ausschnittes des Arbeitsmarktes: nach der Arbeitsorganisation und der Beschäftigungssituation, nach der Bedeutung von Familienbeziehungen für die Arbeitsorganisaiton und nach der Positionierung der türkischen Frauen innerhalb des ethnischen Gewerbes. Als analytischer Rahmen dient erstens die internationale, vorwiegend englischsprachige, Literatur zur Geschlechtsspezifik von ethnischen Ökonomien. Hieraus werden die forschungsleitenden Fragen entwickelt. Zweitens wird das regionale Beispiel Berlin durch die Skizzierung der jüngsten Arbeitsmarktentwicklungen vorgestellt und erkennbare Ethnisierungsprozesse werden aufgezeigt. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, daß im Falle der türkischen Unternehmerinnen in Berlin nicht von einer Übertragbarkeit des Konzeptes der 'ethnischen Ökonomien' ausgegangen werden kann. Vielmehr wird deutlich, daß sich die türkischen Unternehmerinnen - anders als die abhängig Beschäftigten - nicht mit der ethnischen Ökonomie identifizieren und in sich teilweise sogar explizit von dieser abwenden. Sie greifen in der Regel nicht auf die Beschäftigung 'ethnischer' Arbeitskräfte bzw. Familienmitglieder zurück und besitzen nicht generell 'ethnisch' geprägte Zuliefererbeziehungen. Die Zusammenfassung zeigt Forschungsdesiderate auf." (Autorenreferat)

"Ethnic economies - and especially the 'Turkish' ethnic economy - already have become and are predicted to become even more important for the German national economy in the near future. This discussion paper seeks to shed light on a rather 'hidden aspect' of Berlins Turkish ethnic economy: the structure and role of female labour and self-employment therein. Preliminary results of a survey on (self)employed Turkish women in Berlin are presented. The paper starts with a rough discussion on the significance of the gender concept in the international debate on ethnic economies - including findings on self-employed minority and immigrant women in Europe. The second section then focuses on Berlin and sketches the recent labour market situation among the the lines of gender and ethnicity through an analysis of the official labour market data at hand. Existing knowledge on the patterns of the Turkish ethnic economy rounds off the picture. The third section presents exploratory empirical data concentrating exclusively on female Turkish entrepreneurs and employees. The presentation of the empirical results focuses on four basic areas: the social, family and educational background of the female Turkish entrepreneurs and employees; forms and patterns of work organisation; the importance of kinship and household obligations; and the position of the business in the 'ethnic community'. Our research findings suggest that the concept of 'ethnic businesses' as it is usually presented in the literature, turns out to be hardly applicable in the case of Turkish women in the ethnic economy in Berlin. The women entrepreneurs - differently to the Turkish women working as employees - do overwhelmingly nor rely on 'ethnic resources', nor they do identify with the Turkish ethnic economy or do employ preferably 'ethnic' workers or make use of family-members. The conclusions outline in which direction further research should look." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Berlin; ethnic group; Turk; ethnicity; region; occupational integration; woman; entrepreneur; labor market; gender-specific factors; nationality; work organization; employment situation; autonomy; Federal Republic of Germany; economy; family; gender studies
Klassifikation Migration; Arbeitsmarkt- und Berufsforschung; Frauen- und Geschlechterforschung
Methode empirisch
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1998
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 49 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Arbeitsmarkt und Beschäftigung, Abteilung Organisation und Beschäftigung, 98-107
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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