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Mehr als ein Nullsummenspiel? : die neue Standortkonkurrenz zwischen Ost und West

More than a zero sum game? The new locational competition between East and West
[Arbeitspapier]

Dörr, Gerlinde; Kessel, Tanja

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-125902

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Discussions about the international development of labour markets tend to just look at Western countries: the USA, the Netherlands, Sweden, Denmark. The countries neighbouring to the East don't seem to play a major role in this at all. This contribution will examine precisely this question, picking out as its central theme the growing significance of Eastern Central European transformation economies for industrial production locations by using the example of the substantial inflow of foreign direct investment. Here, the auto industry has proven to be one of the leading sectors. Even if the aggregate sums of direct investment flowing into Central and Eastern Europe are naturally small in comparison with the 'Triad' of the USA, Japan, and Western Europe. The development still signalizes the region's growing importance in locational competition. For the most part, the strong magnetic effect arises from the comparative advantage of low-costs combined with high-skill conditions. This combination distinguishes the Eastern Central European countries from traditional low-wage economies, but also increasingly leaves them competing with highly developed industrial states like Germany. Upgrading the transformation countries may well be desirable from a European standpoint. However, the combination of the existing constellation with increasingly intensified internationalization through direct investment clearly highlights how far this upgrading is linked with the danger of production and work migrating to the East." (author's abstract)

Bei der Debatte um die internationale Entwicklung der Arbeitsmärkte wird meist nur auf die westlichen Länder geblickt: USA, Niederlande, Schweden, Dänemark. Die östlichen Nachbarländer scheinen dabei keine größere Rolle zu spielen. Die Autorinnen gehen eben dieser Frage nach und thematisieren am Beispiel des großen Zuflusses an ausländischen Direktinvestionen die zunehmende Attraktivität der ostmitteleuropäischen Transformationsökonomien für industrielle Produktionsstandorte. Die Automobilindustrie erweist sich hier als eine der führenden Branchen. Auch wenn die Gesamtsumme der Direktinvestionen, die nach Mittel- und Osteuropa fließt, im 'Triadenvergleich' USA, Japan und Europa naturgemäß klein ausfällt, signalisiert die Entwicklung eine wachsende Bedeutung der Region in der Standortkonkurrenz. Die starke Magnetwirkung ergibt sich wesentlich aus dem komparativen Vorteil von 'low cost' zu 'high skill'-Bedingungen, den die ostmitteleuropäischen Länder gegenüber den herkömmlichen Niedriglohnländern besitzen, der sie aber auch mehr und mehr in Konkurrenz zu hochentwickelten Industrieregionen wie Deutschland treten läßt. Diese Konstellation in Verbindung mit der intensivierten Internationalisierung durch Direktinvestitionen macht deutlich, wie sehr sich das aus einer europäischen Sicht wünschenswerte 'upgrading' der Transformationsländer an die Gefahr der Abwanderung von Produktion und Arbeit im Westen knüpft. (HH)
Thesaurusschlagwörter labor market; East Central Europe; choice of location; transformation; direct investment; automobile industry; competition; internationalization; relocation of production; Western Europe; Eastern Europe; Central Europe; international comparison; foreign investment
Klassifikation Volkswirtschaftslehre; Wirtschaftssektoren
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1999
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 25 S.
Schriftenreihe Veröffentlichungsreihe / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Technik - Arbeit - Umwelt, Abteilung Regulierung von Arbeit, 99-202
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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