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Die wirtschaftlichen Folgen von Trennung und Scheidung für Familien : Erwerbstätigkeit, Einkommen und Lebenszufriedenheit

[Arbeitspapier]

Schwarze, Johannes; Härpfer, Jens

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-125218

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb)
Abstract "In der Expertise werden neben grundsätzlichen methodischen Überlegungen auch erste Ergebnisse einer Analy-se der wirtschaftlichen Folgen von Scheidung und Trennung mit Längsschnittdaten (SOEP) vorgestellt. Einige Ergebnisse in Kürze: Die Dynamik des Arbeitsangebotsverhaltens ist offensichtlich wesentlich höher als es durch bisherige, auf Quer-schnittdaten basierenden, Analysen gezeigt wurde. Im Zuge von Scheidung und Trennung sind sowohl zu- als auch zu abnehmende Erwerbsaktivitäten zu beobachten. Bei vielen Frauen ist zu beobachten, dass die Überein-stimmung zwischen Erwerbswunsch und realisiertem Arbeitsangebot nach Scheidung oder Trennung größer ist als vorher. Die Ergebnisse der Einkommensanalysen werden durch den zugrundegelegten Einkommensbegriff bestimmt. Werden Pro-Kopf-Einkommen verwendet, dann bewirken Scheidung und Trennung durchgehend keine Ver-schlechterung der Einkommenssituation. Werden aber größere 'economies of scale' der Haushaltsführung un-terstellt, dann zählen vor allem die Frauen zu den Verlierern von Scheidung und Trennung. Für die Sozialpolitik dürfte es von Interesse sein, dass Scheidung und Trennung nicht zu einer deutlichen Zunahme der Inanspruch-nahme der Sozialhilfe führt. Die ökonomischen Folgen von Scheidung und Trennung beeinflussen die allgemeine Lebenszufriedenheit – die als Proxy für subjektiv empfundene Wohlfahrt gelten kann – in negativer Weise. Gleiches gilt aber auch für die Ereignisse Scheidung und Trennung selbst. Allerdings werden diese schon sehr frühzeitig antizipiert." (Autorenreferat)

"This expertise deals with methodological issues when analyzing the economic consequences of divorce and separation by means of longitudinal data (German Socio Economic Panel Study). In addition first results are pre-sented: Obviously there is a higher dynamic in labor supply as it was shown by previous studies using cross sectional data. Both, decreases and increases in labor supply can be observed following marital dissolution. However, the results might be interpreted in a way, that for most women desired and realized labor supply match better after dissolution than before. Thus, welfare would increase. The results of the income analyses depend on the income concept chosen. Using per capita income no decrease in income can be observed. Allowing the income concept to have greater economies of scale, however, leads to a decline in the welfare of women. It may be of interest for social policy, that there is no significant increase in the take up of social transfers. The economic consequences of marital dissolution have a negative impact on life satisfaction – which can serve as a proxy for subjective well being. This is also true for the event of marital dissolution itself. However, this ef-fect will be anticipated even before marital dissolution takes place." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter family; parental separation; wedding; labor supply; income; income distribution; structure; welfare; satisfaction; SOEP; analysis
Klassifikation Familiensoziologie, Sexualsoziologie; Sozialpolitik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2000
Erscheinungsort Bamberg
Seitenangabe 43 S.
Schriftenreihe ifb-Materialien, 4-2000
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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