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Monitored finance, usury and credit rationing

Kreditüberwachung, Wucher und Kreditrationierung
[Arbeitspapier]

Tröge, Michael

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-124888

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "The paper analyzes the repeated interaction between a bank and a firm. A simple two period model is constructed, which explains several features of a credit relationship: It shows why bank finance is available for firms which cannot obtain bond financing, why credit contracts contain a 'Material Adverse Clause' and why interest rates quoted by banks do not depend very much on risk. The model shows why, even if the interest rate is observed, other banks cannot take over the credit. This model is then used to give a new explanation for credit rationing. It is argued that banks may have to maintain a reputation for treating firms correctly. They will be reluctant to finance risky firms, because these credits will have to be renegotiated with a high probability which will endanger the bank's reputation. Rationing of this type can arise either in stable economies with a lot of low risk firms or in a highly risky environment. Non profit-maximizing public banks may then be necessary in order to subsidize small or risky firms." (author's abstract)

"In dem Aufsatz wird die wiederholte Interaktion zwischen einer Bank und einer Firma untersucht. Es wird ein einfaches Modell einer Kreditbeziehung berechnet, das mehrere Eigenschaften einer Kreditbeziehung erklären kann. Es wird gezeigt, warum Firmen durch Banken finanziert werden können, die auf dem Kapitalmarkt keine Bonds ausgeben könnten. Es erklärt, warum Kreditverträge eine 'Material Adverse Clause' enthalten, warum Zinssätze so wenig risikoadjustiert sind und warum Banken den Kredit eines Wettbewerbers nicht übernehmen können, auch wenn sie den Zinssatz beobachten. Dieses Modell wird im zweiten Abschnitt der Arbeit dazu verwendet, Kreditrationierung zu erklären. Es wird gezeigt, daß Banken Anreize haben können, Reputation für korrektes Verhalten aufrechtzuerhalten. Diese Reputation könnte gefährdet werden, wenn Banken zu viele risikoreiche Firmen finanzieren. Sie müssen dann häufig Kreditverträge nachverhandeln, was von Neukunden als Versuch ausgelegt werden könnte, Informationsrenten aus der Kreditbeziehung abzuschöpfen. Deshalb werden Banken versuchen, den Anteil an risikoreichen Firmen gering zu halten. Es wird gezeigt, daß Rationierung dieses Typs vor allem in sehr risikoreichen oder sehr stabilen Volkswirtschaften auftritt. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, risikoreiche, innovative Firmen durch nicht profitmaximierende öffentliche Banken zu finanzieren." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter credit system; banking; risk; lending; rationing; capital market; setting up a business; economic model; interest rate; bank; enterprise; credit
Klassifikation Volkswirtschaftslehre; Wirtschaftssektoren
Methode Grundlagenforschung; Theoriebildung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 1999
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 32 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Marktprozeß und Unternehmensentwicklung, Abteilung Wettbewerbsfähigkeit und industrieller Wandel, 99-24
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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