More documents from Lindemann, Gesa
Export to your Reference Manager
Please Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export
Beobachtung der Hirnforschung
Observation of brain research
[working paper]
Lindemann, Gesa
(102 KByte)
Citation Suggestion
Please use the following Persistent Identifier (PID) to cite this document:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-11893
Further Details
| Corporate Editor | Technische Universität Berlin, Fak. VI Planen, Bauen, Umwelt, Institut für Soziologie Fachgebiet Techniksoziologie |
| Abstract | In der Debatte zwischen Hirnforschern und Philosophen gibt es eine klare Arbeitsteilung. Das Alltagsgeschäft der einen besteht aus empirischer, d.h. in diesem Fall experimenteller, Forschung (3. Person-Perspektive), während das der anderen aus der Reflexion auf Begriffe besteht, in die gelegentlich beispielhaft subjektive Erfahrungen oder Ergebnisse empirischer Forschungsarbeit einfließen (1. Person-Perspektive). In die auf dieser Arbeitsteilung basierende Debatte führt der Beitrag eine neue Perspektive ein, deren Grundlage ein Alltagsgeschäft der dritten Art ist, nämlich das der soziologisch-empirischen Erforschung der Neurowissenschaften, speziell der experimentellen Hirnforschung. Für eine Untersuchung der Hirnforschung ist es nach Ansicht der Autorin fruchtbarer, die 2. Person-Perspektive im Sinne eines methodisch konstruierten Erkenntnisanspruchs zu verstehen. Eine derartige methodische Ausrichtung erlaubt es, der Hirnforschung auch dann in einer verstehenden Perspektive zu folgen, wenn sie die Gehirne von Tieren zum Gegenstand macht. Dies führt in einem direkten Sinne ins Zentrum der Hirnforschung, denn die Erforschung von Tiergehirnen steht aus ethisch begründeten methodischen Restriktionen im Mittelpunkt der neurowissenschaftlichen Theoriebildung innerhalb der Hirnforschung. Die Argumentation wird in zwei Schritten vorgetragen: In einem ersten Schritt wird zunächst Plessners Position in methodologischer Hinsicht skizziert. Darauf aufbauend wird im zweiten Schritt dargelegt, wie sich die neurobiologische Forschung für eine soziologische Beobachtung darstellt. Abschließend wird diskutiert, was sich daraus für das Verhältnis der verschiedenen Perspektiven zueinander ergibt. (ICG2) |
| Keywords | sociology; philosophy; Plessner, H.; natural sciences; neurology; neural network; brain; research; theory formation; empirical research; method; research practice; control; subjectivity |
| Classification | General Sociology, Basic Research, General Concepts and History of Sociology, Sociological Theories; Philosophy, Ethics, Religion; Natural Science and Engineering, Applied Sciences |
| Method | descriptive study; basic research; development of methods |
| Free Keywords | Hirnforschung; neurowissenschaftliche Forschungspraxis; Kontrolle |
| Document language | German |
| Publication Year | 2005 |
| City | Berlin |
| Page/Pages | 21 p. |
| Series | TUTS - Working Papers, 5-2005 |
| Status | Published Version; reviewed |
| Licence | Basic Digital Peer Publishing Licence |
| Document Type | working paper |