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Analysing agricultural land markets as organisations : an empirical study in Poland

Eine Analyse von Märkten für landwirtschaftlich nutzbare Flächen als Organisationen : eine empirische Untersuchung in Polen
[Forschungsbericht]

Hurrelmann, Annette

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-118245

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Humboldt-Universität Berlin, Institut für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften des Landbaus, Fachgebiet Ressourcenökonomie
Abstract "In this paper agricultural land markets are regarded as organisations, which allows to take the effect of the social embeddedness of exchange into account. The markets-as-organisations approach suggests that markets are governed by an internal 'constitution' containing rules on dissemination of information, control procedures and sanctioning mechanisms that provide advantages to members. The design of the market constitution is believed to be strongly influenced by the constellation of actors and their characteristics. In order to investigate the validity of this assumption the study chooses a comparative approach that analyses the content of land market rules in settings with different actor constellations and tries to find out why they have been established in this way. Both qualitative and quantitative data collected in three village case studies and a survey in two structurally different regions of Poland is used. The results underline that the internal constitution of the organisation 'land market' is designed to serve members' interests by decreasing transaction costs and protecting community welfare and also support the expectation that the rules differ according to actor constellations." (author's abstract)

Die Verfasserin interpretiert Märkte für landwirtschaftlich nutzbare Flächen als Organisationen, was die Berücksichtigung der sozialen Einbettung von Tausch ermöglicht. Dieser Ansatz geht davon aus, dass Märkte von einer internen "Verfassung" geregelt werden, deren Regeln betreffend die Verbreitung von Information, Kontrollverfahren und Sanktionsmechanismen Mitglieder bevorteilen. Es wird davon ausgegangen, dass das Design der Marktverfassung stark durch die Konstellation und die Charakteristika der Akteure beeinflusst ist. Zur Untersuchung der Gültigkeit dieser Annahme wird hier ein komparativer Ansatz gewählt, der den Inhalt von Bodenmarktregeln in unterschiedlichen Akteurkonstellationen analysiert und fragt, warum diese Regeln so zustande gekommen sind. Dabei werden quantitative und qualitative Daten aus Fallstudien zu drei Dörfern und eine Befragung in zwei strukturell unterschiedlichen Regionen Polens zugrunde gelegt. Die Ergebnisse bestätigen, dass die interne Konstitution der Organisation "Bodenmarkt" so gestaltet ist, dass sie den Interessen der Mitglieder nützt, indem Transaktionskosten gesenkt werden und der Wohlstand der Gemeinde geschützt wird. Sie stützen auch die Vermutung, dass sich die Regeln bei unterschiedlichen Akteurkonstellationen ändern. (ICEÜbers)
Thesaurusschlagwörter land; market; agriculture; Poland; village; region; organizations; organizational model; market organization; post-socialist country
Klassifikation Wirtschaftssoziologie; Agrarsoziologie
Methode empirisch; empirisch-qualitativ; empirisch-quantitativ; Theorieanwendung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2004
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 28 S.
Schriftenreihe Institutional Change in Agriculture and Natural Resources (ICAR) : Discussion Papers, 3
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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