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Schwellen- und Ankerländer als Akteure einer globalen Partnerschaft : Überlegungen zu einer Positionsbestimmung aus deutscher entwicklungspolitischer Sicht

Advanced developing countries and anchor countries as actors in a global partnership : reflections on a situation analysis from the viewpoint of German development policy
[Forschungsbericht]

Stamm, Andreas

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-118196

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsches Institut für Entwicklungspolitik gGmbH
Abstract Der Beitrag präsentiert aus entwicklungspolitischer Sicht mögliche Formen der zukünftigen Zusammenarbeit Deutschlands mit Schwellen- und Ankerländern. Mit der Studie wird somit das Ziel verfolgt, neue bzw. aktualisierte Strategie- und Handlungsoptionen für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie andere Ressorts der Bundesregierung aufzuzeigen. Dabei gliedern sich die Ausführungen in zwei Teile: Zunächst werden die Schwellen- und Ankerländer den o.g. Zielsetzungen entsprechend inhaltlich definiert, mit Indikatoren belegt und anhand international vergleichbarer Statistiken bestimmt. Identifiziert werden auch diejenigen Länder, die zur weltweiten Armutsreduzierung sowie im Rahmen globaler Umweltpolitik von besonderer Bedeutung sind. So handelt es sich bei Ankerländern um jene Länder, denen im jeweiligen regionalen Kontext eine herausragende ökonomische und politische Bedeutung zukommt. Als Schwellenländer werden Länder bezeichnet, die einen überdurchschnittlichen Stand der menschlichen Entwicklung erreicht haben und über die Wettbewerbsvoraussetzungen verfügen, um diesen Entwicklungsstand in Zukunft halten oder weiter ausbauen zu können. Im zweiten Teil werden schließlich einige Überlegungen zur künftigen Zusammenarbeit mit beiden Ländergruppen angestellt. So kristallisiert sich bei der zukünftigen Zusammenarbeit mit Ankerländern eine klare Konzentration auf Schwerpunkte heraus, die für das Partnerland relevant sind und zur Lösung der spezifischen Problemlagen (regionale Wirtschaft, Umwelt, Armut) geeignet erscheinen. Bei den Schwellenländern sollten neue Formen der Zusammenarbeit die Entwicklungszusammenarbeit mittelfristig ersetzen, beispielsweise die Zusammenarbeit im Hochschulbereich oder die gemeinsame Forschung an globalen Fragen wie dem Umwelt- und Ressourcenschutz. (ICG2)
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; development policy; newly industrializing countries; cooperation; form of cooperation; international cooperation; environmental policy; economic cooperation; economic relations; poverty; concept formation; economic situation; environmental protection; university; globalization; research; resources; regional development
Klassifikation Entwicklungsländersoziologie, Entwicklungssoziologie; Ethnologie, Kulturanthropologie, Ethnosoziologie; internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik
Methode anwendungsorientiert; deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2004
Erscheinungsort Bonn
Seitenangabe 29 S.
Schriftenreihe DIE Discussion Paper, 1/2004
ISBN 3-88985-272-6
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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