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Labour market forecasts and their use : practices in the Scandinavian countries

Arbeitsmarktprognosen und ihre Verwendung : Praktiken in den Ländern Skandinaviens
[Arbeitspapier]

Lindskog, Magnus

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-117800

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "The ongoing restructuring of today's labour markets and the swift changes in occupational structures and skill requirements generate a risk for unbalanced growth in the supply and demand for qualifications. This paper concentrates on the instruments employed in Scandinavia to identify labour market mismatches, understood as shortages of qualifications related to a certain occupation or education group. There are various actors engaged in the forecasting of labour market developments in the individual countries. The public employment services (PES) stand out as the main actor concerning the identification of short-term needs and the characteristics of current mismatches. The PES efforts are primarily carried out on the regional and/ or local levels, and the central tools are comprehensive company surveys and ongoing regular contacts with the surrounding society. The information obtained is essential to adjust the focus of labour market training, which has the primary objective to support the employment offices in their efforts to smooth the matching process on the labour market. In all three countries, models have also been developed to project medium and long-term supply of labour by education groups and demand for labour by branch. A common feature of these models is that they offer thought-provoking mismatch scenarios rather than genuine prognoses of the most probable labour market outcome. To some extent the projections are employed to regulate the education and training dimensions, primarily within higher education. However, the central political strategy in the Scandinavian countries is to provide all individuals with an adequate education offer. Thus, the medium- and long-term projections appear primarily useful for individuals deciding on their career paths, and to highlight situations where there is an obvious conflict between the individuals' demand for education and training and the labour market needs for certain types of skills. Other central aspects of the Scandinavian system include decentralisation, management by objectives, and representation of the social partners in important advisory as well as decision-making bodies at national and regional level." (author's abstract)

"Die kontinuierlichen Strukturveränderungen an den Arbeitsmärkten führen zu starken Veränderungen in der Beschäftigungsstruktur und den Qualifikationserfordernissen. Unter diesen Bedingungen besteht die Gefahr für Ungleichgewicht im Angebot und in der Nachfrage von Qualifikationen. Das vorliegende Papier fokussiert auf die Instrumente, die in Skandinavien eingesetzt werden, um Mismatch verstanden als nicht erfüllte Qualifikationserfordernisse, die an eine bestimmte Tätigkeit oder ein bestimmtes Qualifikationsniveau gerichtet sind zu identifizieren. Es gibt verschiedene Akteure, die an Arbeitsmarktprognosen in den einzelnen skandinavischen Ländern arbeiten. Bezogen auf kurzfristige Prognosen sind die nationalen Arbeitsmarktverwaltungen (PES) mit Abstand die wichtigsten. Die zentralen Werkzeuge der PES sind umfassende statistische Untersuchungen und kontinuierliche Kontakte mit der umgebenden Gesellschaft, die hauptsächlich auf der regionalen und/ oder lokalen Ebene durchgeführt werden. Die Prognosen, die auf die Unterstützung der Tätigkeit der Arbeitsämter ausgerichtet sind, beeinflussen den Fokus der beruflichen Aus- und Weiterbildung. In allen drei Ländern sind auch Modelle entwickelt worden, um mittel- und langfristiges Angebot und Nachfrage zu prognostisieren. Eine allgemeine Eigenschaft dieser Modelle ist, dass sie Szenarien anbieten, die wirtschafts- und bildungspolitische Initiativen und Ideen stimulieren sollen, nicht aber als exakte Prognosen der wahrscheinlichsten Entwicklungen auf den Arbeitsmärkten dienen sollen. Dennoch werden die mittel- und langfristigen Prognosen als grobe Orientierung eingesetzt, um die Ausbildungs- und Trainingskapazitäten, hauptsächlich innerhalb der höheren Ausbildung, zu regulieren. Dennoch ist die zentrale politische Strategie in den skandinavischen Ländern, allen Personen ein ausreichendes Ausbildungsangebot anzubieten. So scheinen die Mittel- und langfristigen Projektionen hauptsächlich für Personen geeignet, die Karriereentscheidungen treffen möchten. Außerdem machen sie auf Situationen aufmerksam, in denen es einen offensichtlichen Konflikt zwischen der Ausbildungsnachfrage der Personen und den notwendigen Qualifikationserfordernissen des Arbeitsmarktes gibt. Andere zentrale Aspekte des skandinavischen Systems sind Dezentralisierung, Management by Objectives (MBO), und die Präsenz der Sozialpartner in den wichtigen beratenden und beschlussfassenden Organen auf nationaler und regionaler Ebene." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter labor market; labor market trend; prognosis; labor market research; Denmark; Norway; Sweden; mismatch; qualification requirements; labor administration; advanced vocational education; vocational education; economic policy; educational policy; practice relevance
Klassifikation Arbeitsmarktforschung; Arbeitsmarktpolitik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2004
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 55 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Arbeit, Sozialstruktur und Sozialstaat, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung, 2004-105
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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