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The decision-making capacity of the European Union after the fifth enlargement

Die Entscheidungsfähigkeit der Europäischen Union nach der fünften Erweiterung
[Forschungsbericht]

Heidenreich, Martin

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-117741

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Bamberger Centrum für Empirische Studien (BACES)
Abstract "In May 2004, Malta, Cyprus and eight Central and Eastern European countries joined the European Union (EU). This raises the question whether the increasing heterogeneity of the new EU member states, their different memories, interests, ideas and identities will have a negative effect on the policy-making process of the EU or if the integration dynamic of the EU can be maintained. Analytically, three different aspects of such a capacity to act can be distinguished: The capability to enforce compliance with the European legislation and rules, the decision-making capability of the EU organisations and the capability to advance further political projects. 1. The implementation of the Community acquis was a crucial membership criterion in order to preserve the central 'club goods' of the EU, especially the Common Market and the competition rules. 2. The decisionmaking capability of the EU is challenged by the accession of ten mostly smaller and poorer countries. Until the date of accession, the former member states could not agree upon the required fundamental reforms of the institutional architecture, the budget and the redistributive policies. 3. A prerequisite for further political projects is the readiness of the 25 member states to cooperate. This requires a new balance between the equality of sovereign nations and a stronger influence of bigger states. The development of such a balance is considerably impeded by the process and the results of the extremely asymmetric accession negotiations. It can be concluded that compliance with European rules was largely assured, but it is still open to question as to whether the organisational and political prerequisites for the European capability for action can be restored after the successful enlargement process." (author's abstract)

"Im Mai 2004 sind Malta, Zypern und acht mitteleuropäische Länder der Europäischen Union (EU) beigetreten. Damit stellt sich die Frage, ob die EU angesichts der unterschiedlichen Erinnerungen, Interessen, Ideen und Identitäten der nunmehr 25 Mitgliedstaaten noch handlungsfähig ist. Nur dann wäre die Erweiterung mit einer politischen Vertiefung vereinbar. Analytisch können drei verschiedene Aspekte einer solchen Handlungsfähigkeit unterschieden werden: die Verpflichtungs-, Entscheidungs- und Vertiefungsfähigkeit der EU. 1. Um zentrale 'Klubgüter' der EU wie den Binnenmarkt oder das Wettbewerbsrecht nicht zu gefährden, wurde die Übernahme der geltenden Regeln zur Beitrittsvoraussetzung erklärt. 2. Die Arbeits- und Entscheidungsfähigkeit der EU-Organisationen steht mit der Aufnahme von zehn zumeist kleineren und ärmeren Ländern auf dem Prüfstand. Bis zur Erweiterung konnten keine grundlegenden Reformen der institutionellen Architektur und der Agrar- und Strukturpolitiken vereinbart werden, die diesen Herausforderungen Rechnung tragen. 3. Eine Voraussetzung für eine weitere politische Vertiefung ist die Kompromiss- und Kooperationsbereitschaft der 25 Mitgliedstaaten. Die Entwicklung der hierfür erforderlichen Balance zwischen Gleichberechtigung und ungleichen Einflusschancen wird durch die erhebliche Machtasymmetrie während der Beitrittsverhandlungen zusätzlich erschwert. Während die Verpflichtungsfähigkeit des gemeinschaftlichen Besitzstandes somit zum Beitrittszeitpunkt weitgehend gegeben war, muss sich noch erweisen, ob die organisatorischen und politischen Voraussetzungen für eine handlungsfähige Union wiederhergestellt werden können." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter EU; capacity to act; EU expansion; eastwards expansion; European cooperation
Klassifikation Europapolitik
Methode anwendungsorientiert; deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2004
Erscheinungsort Bamberg
Seitenangabe 25 S.
Schriftenreihe BACES Discussion Paper, 1
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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