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The Dutch social insurance system for self employed

Das niederländische Sozialversicherungssystem für Selbständige
[Arbeitspapier]

Aerts, Monique

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-117271

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "In the Netherlands the self-employed are insured against a number of social risks through social security provisions and residence-based social insurances. The selfemployed are, for example, insured against the risk of old age: like every other Dutch resident, they receive a pension under the General Old-Age Pensions Act when they turn 65. In certain situations the self-employed are like every other Dutch resident entitled to benefits under the General Supplementary Benefits Act. The self-employed also are insured for the costs of healthcare through the Health Insurance Act and the General Exceptional Medical Expenses Act. But though they probably are protected and compensated at a higher level in the Netherlands than in most other European countries, the self-employed nevertheless are protected against these risks to a lesser extent than employees are. In theory, the self-employed are even excluded from the employee insurance schemes, though in practice they do have some access to these insurances. In the past the self-employed had their own employment-based insurance schemes, such as the Act on Income Provisions for Older, Partially Disabled Formerly Self-Employed Persons and the Self-Employed Persons Disablement Insurance Act. These insurances protected them against the risks of incapacity for work due to illness, disability or old age. The self-employed were also insured against the risks of parenthood, as they enjoyed the right to a paid maternity leave under the General Work and Care Act. On 1 August 2004 these three social insurances for the self-employed were abolished because the Dutch government maintained that the social risks faced by the self-employed are easier to insure against on the private market than are the risks faced by employees. It thus decided to leave the risks faced by the self-employed to the private insurance market. This decision conforms with a larger trend in the Netherlands, the trend of reconstructing or privatising the social security system." (author's abstract)

"In den Niederlanden sind Selbstständige durch die Sozialversicherungssysteme gegen eine Reihe sozialer Risiken abgesichert. So sind sie zum Beispiel in der Altersrentenversicherung abgesichert und erhalten wie jeder andere niederländische Einwohner, wenn sie das 65. Lebensjahr erreicht haben, eine Rente nach dem 'General Old-Age Pensions Act' (Gesetz zur Regelung der Altersrente). Unter bestimmten Umständen sind Selbstständige auch berechtigt, Leistungen nach dem 'General Supplementary Benefits Act' (Gesetz über zusätzliche Sozialleistungen) zu erhalten. Darüber hinaus sind sie ebenfalls in der Gesundheitsversorgung abgesichert (durch den 'Health Insurance Act' und den 'General Exceptional Medical Expenses Act'). Obwohl sie wahrscheinlich besser gegen soziale Risiken abgesichert sind als Selbstständige in anderen europäischen Ländern, sind sie auf einem niedrigeren Niveau abgesichert als abhängig Beschäftigte. Theoretisch sind die Selbstständigen von Versicherungssystemen für abhängig Beschäftigte ausgeschlossen, aber in der Praxis haben sie häufig Zugang zu diesen Systemen gefunden. In der Vergangenheit hatten Selbstständige ihre eigenen einkommensbasierten Versicherungssysteme, wie den 'Act on Income Provisions for Older, Partially Disabled Formerly Self-employed People' (Gesetz über die Bereitstellung von Einkommen für ältere und teilweise arbeitsunfähige vormals selbstständige Personen) und den 'Self-Employment Persons Disablement Insurance Act' (Gesetz über die Arbeitsunfähigkeitsversicherung für Selbstständige). Diese Versicherungen schützten sie gegen das Risiko der Arbeitsunfähigkeit infolge von Krankheiten, Behinderung oder Alter. Die Selbstständigen waren auch bei Elternschaft abgesichert, sie genossen das Recht auf bezahlten Mutterschaftsurlaub (nach dem 'General Work and Care Act'). Am 1. August 2004 wurden diese drei Gesetze zur sozialen Sicherung von Selbstständigen abgeschafft. Die niederländische Regierung vertrat den Standpunkt, dass die sozialen Risiken, für Selbstständige einfacher über den privaten Markt abzusichern sind als die für abhängig Beschäftigte. Deshalb wurde entschieden, die Absicherung der sozialen Risiken Selbstständiger dem privaten Versicherungsmarkt zu überlassen. Diese Entscheidung geht einher mit einem weitergehenden Trend in den Niederlanden, den Umbau und der Privatisierung des sozialen Sicherungssystems." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter Netherlands; social insurance; social policy; self-employed person; self-employment; social security; privatization
Klassifikation soziale Sicherung
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2005
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 34 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Arbeit, Sozialstruktur und Sozialstaat, Abteilung Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung, 2005-111
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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