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Zugang und Legitimität in der EU : vorläufige Ergebnisse der Befragung deutscher Interessenverbände, politischer Parteien, Ministerien und politischer Stiftungen zur Außenhandelspolitik in der Europäischen Union

Access and legitimacy in the EU : provisional results of the survey of German interest groups, political parties, ministries and political foundations on export policy in the European Union
[Arbeitspapier]

Mohr, Sabine; Weßels, Bernhard; Beyers, Jan; Kerremans, Bart

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-117175

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Dieser Bericht stellt erste Ergebnisse der deutschen Teilstudie des Forschungsprojekts 'Access and legitimacy' vor. Ausgehend von der wachsenden Bedeutung europäischer Politik untersucht dieses Projekt, wie Interessengruppen und soziale Bewegungen auf die EU-Politik im Allgemeinen und die EU-Handelspolitik im Besonderen reagieren. Der Bericht präsentiert Daten von insgesamt 113 strukturierten face-to-face Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern deutscher Interessenorganisationen (Wirtschaftsverbände, Gewerkschaften und NGOs) sowie Vertreterinnen und Vertreter politischer Parteien, Ministerien und politischer Stiftungen in Deutschland. Wir konzentrieren uns auf die Meinungen, Einstellungen und Präferenzen der Akteure in der Handelspolitik und untersuchen die unterschiedlichen Formen politischer Aktivität, die zur Einflussnahme auf politische Entscheidungen verwendet werden. Die Daten zeigen, dass Europa für die deutschen Akteure insgesamt eine sehr große Rolle spielt und dass diese einen beachtlichen Teil ihrer Ressourcen zur Einflussnahme auf der EU-Ebene einsetzen. Gleichwohl wird der größte Anteil der Ressourcen für die politische Interessenvertretung auf nationaler Ebene verwendet. Bei der Frage, mit welchen Strategien Interessenorganisationen vorgehen, um Einfluss zu nehmen, kann auf die recht verbreitete Nutzung von Netzwerkstrategien verwiesen werden. Bei der Nutzung von Öffentlichkeitsstrategien lassen sich dagegen größere Unterschiede zwischen den Akteursgruppen festhalten. Schließlich zeigt diese erste Auswertung, dass eine der Hauptkonfliktlinien im Bereich der Handelspolitik zwischen der Forderung nach stärkerer wirtschaftlicher Liberalisierung und der Forderung nach besserem Schutz des Sozialstaates verläuft." (Autorenreferat)

"This paper presents preliminary results on the German data that is part of the larger research project 'Access and Legitimacy'. Given the increasing significance of European policy-making, this project investigates how interest groups and social movements respond and adapt to EU-policies in general and trade policy in particular. The paper presents data generated in 113 structured, face-to-face interviews with representatives of German interest groups (economic associations, labour unions, and NGOs) as well as representatives of political parties, ministries, and political foundations in Germany. Our focus is on the ideas, attitudes and preferences of specific actors regarding trade policy, and we investigate the different forms of political action that actors employ in order to exert influence on policy outcomes. The data indicates that Europe has great influence on German actors and that a majority of these actors have invested resources in order to influence European policies directly at the EU-level. Nevertheless, actors tend to spend the lion's share of their resources at the national level. In terms of which strategies actors employ, the data shows that most actors to a large extent utilize network strategies, while a considerable difference with regard to the use of public strategies across different types of actors can be detected. Finally, our initial research findings show that one main cleavage in the trade domain exists between economic liberalism and welfare state protectionism." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter EU; export policy; political influence; pressure group; representation of interests; EU member state; liberalization; social policy
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik; Europapolitik; Wirtschaftspolitik
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2005
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 26 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Zivilgesellschaft, Konflikte und Demokratie, Forschungsgruppe Zivilgesellschaft, Citizenship und Politische Mobilisierung in Europa, 2005-403
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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