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A trade-off between enlargement and integration? : an analysis of trust between EU nationalities

Ein Trade-Off zwischen Erweiterung und Integration? : eine Analyse des gegenseitigen Vertrauens zwischen den Völkern der EU
[Arbeitspapier]

Delhey, Jan

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-117049

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "This paper analyses the impact enlargements have had on the integration of the European Union (EU). For this purpose, integration was conceptualised as the sense of community across national boundaries and measured as interpersonal trust between EU nationalities. Eurobarometer surveys form the database used, with country dyads serving as units of analysis. The key result is that enlargements do not necessarily weaken trust. Enlargement to the North has actually strengthened trust levels within the EU, despite extending the Community from the central city belt to the Nordic periphery. Enlargements to the South and East, however, have weakened trust levels. The integrative effect of enlargement depends on the extent to which acceding nations differ from existing club members in three main dimensions: the level of modernisation (mechanisms: prestige), cultural characteristics (mechanisms: similarity) and their power in the international system (mechanisms: perceived threat). A cautiously optimistic conclusion can be drawn from the observation that in the past, after each wave of territorial extension, trust has subsequently increased." (author's abstract)

"In diesem Beitrag werden die Auswirkungen der Erweiterungen auf die Integration der EU untersucht. 'Integration' wird dabei gemessen über transnationales Vertrauen: das Ausmaß des generalisierten zwischenmenschlichen Vertrauens, das die EU-Völker ineinander setzen. Eurobarometer-Umfragen der Jahre 1976-1997 dienen als Datenbasis, dyadische Länderpaare als Untersuchungsfälle. Erweiterungen schwächen nicht automatisch den Zusammenhalt. So wirkte die Norderweiterung Vertrauen stärkend, obwohl sie vom Städtegürtelzentrum zur nordischen Peripherie ging. Jedoch haben die Süd- und Osterweiterung das Vertrauen geschwächt. Der integrative Effekt von Erweiterungen hängt davon ab, in welchem Maße sich die beitretenden Nationen in drei Schlüsseldimensionen von den Mitgliedern unterscheiden: der am Modernitätsgrad hängenden Reputation, der kulturellen Ähnlichkeit und der an Bevölkerungsgröße und Militärpotential hängenden Bedrohlichkeit. Die Osterweiterung hat die Gemeinschaft in den zwei erstgenannten Dimensionen (weiter) heterogenisiert, und die derzeit geplanten Erweiterungen werden dies auch tun. Vorsichtigen Optimismus kann man aus der Tatsache ableiten, dass bislang auf jeder Erweiterungsstufe das gegenseitige Vertrauen nach den Erweiterungen angewachsen ist. Es ist durchaus denkbar, dass wir eine ähnliche atmosphärische Verbesserung in der osterweiterten EU erleben." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter EU expansion; eastwards expansion; European integration; confidence; population; attitude; national stereotype; stereotype; Northern Europe; Southern Europe; Europe
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur; Europapolitik
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2005
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 27 S.
Schriftenreihe Discussion Papers / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Arbeit, Sozialstruktur und Sozialstaat, Abteilung Ungleichheit und soziale Integration, 2005-203
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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