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Chronisch kranke Menschen und ihre Familien : Darstellung der Situation und ihrer Bewältigung am Beispiel Multiple Sklerose

Chronically ill persons and their families : description of the situation and how people cope with it, using multiple sclerosis as an example
[Forschungsbericht]

Mattern, Ruperta

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-116465

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb)
Abstract Die vorliegende Studie hat das Ziel, die Situation der Angehörigen von Multiple Sklerose(MS)-Kranken zu beschreiben, sie fragt nach individuellen Belastungsmomenten, entlastenden Komponenten innerhalb des familiären Netzwerkes und nach "Coping-Strategien". Ein besonderes Augenmerk ist darauf gerichtet, vorhandene und genutzte Ressourcen zu ermitteln und daraus handlungsrelevante Schlussfolgerungen zu ziehen. Die Datenerhebung erfolgte mittels eines umfangreichen Fragebogens, der an Angehörige von MS-Erkrankten im Raum Oberfranken verschickt wurde. In dieser vorläufigen Analyse der Daten wurden Angaben zu Ehe und Partnerschaft, zur Familie und zur Elternsituation untersucht. Krankheitsbedingte Veränderungen manifestieren sich vor allem in der stärkeren Arbeitsbelastung in der Familie und in der Verteilung der familiären Rollen. Hier werden Gratifikationen und Belastungen weniger deutlich als in der Vergleichspopulation wahrgenommen. Männer nehmen stärker die positiven Aspekte der Familie wahr, dagegen finden mehr Frauen, dass sie wegen der Familie schon auf vieles verzichtet haben. Sie haben mehr Angst vor körperlicher und seelischer Überforderung. Höheres Lebensalter und wachsender Pflegebedarf führen zu sinkender Wahrnehmung der Glücksquellen in der Familie. Zugleich steigt der Wunsch, hin und wieder aus der Situation auszubrechen, die Angehörigen können sich weniger von Herzen freuen und außerhalb der Familie abschalten. Angst vor Krankheitsverschlechterung des Partners äußert jeder Vierte, gefolgt von der Angst davor, körperlich oder seelisch überfordert zu werden. (ICD)
Thesaurusschlagwörter family socialization; family; family member; family work; domestic assistance; chronic illness; patient care; nursing; illness; course of a disease; multiple sclerosis; partner relationship; partnership; marriage; child; emotionality; endurance; stress
Klassifikation Familiensoziologie, Sexualsoziologie; Medizinsoziologie
Methode deskriptive Studie; empirisch; empirisch-qualitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2001
Erscheinungsort Bamberg
Seitenangabe 78 S.
Schriftenreihe ifb-Materialien, 1-2001
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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