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Democracy and its discontents in post-wall Germany

Demokratie und Unzufriedenheit in Deutschland nach dem Mauerfall
[Arbeitspapier]

Hofferbert, Richard I.; Klingemann, Hans-Dieter

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-116188

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "This paper traces the political behavior intentions of 'satisfied democrats', 'dissatisfied democrats', and 'non-democrats' in western and eastern Germany. Dissatisfaction is most commonly expressed in support for the loyal opposition, with some minor tilt toward parties of the ends of the spectrum. Non-democrats, a very small percentage of the populace, more commonly express their disapproval through withdrawal rather than through active extremism. Based on a 1997 general population survey, the analysis reveals some differences in the magnitude of western versus eastern conceptions of the elements that make up 'democracy'. But most of those differences get channeled into seemingly benign forms of political participation. The core of the findings is that dissatisfaction with democracy may well be a healthy stimulant rather than a threat to the vitality of either established or emerging democracies." (author's abstract)

"Die hier vorgelegte Untersuchung analysiert politische Einstellungen und Verhaltensabsichten von 'zufriedenen Demokraten', 'unzufriedenen Demokraten' und 'Nicht-Demokraten' in Ost- und Westdeutschland. Unzufriedenheit mit der Politik führt in der Regel zu einer verstärkten Unterstützung demokratischer Oppositionsparteien, unter bestimmten Bedingungen aber auch zur Wahl extremer Oppositionsparteien. Die Untersuchung ergibt, dass Nicht-Demokraten, die in Ost- und Westdeutschland allerdings nur einen sehr geringen Prozentsatz ausmachen, ihre Unzufriedenheit weniger durch die Wahl einer extremen Partei, als durch einen Rückzug aus der Politik ausdrücken. Die Daten der repräsentativen Bevölkerungsumfrage zeigen in einigen Aspekten Unterschiede in bestimmten Wertorientierungen und im Demokratieverständnis der Ost- und der Westdeutschen. Daraus ergeben sich allerdings keine gravierenden Konsequenzen für den demokratischen Prozess. In beiden Teilen Deutschlands führen politische Unzufriedenheiten in aller Regel zur Wahl demokratischer Oppositionsparteien. Unzufriedenheit mit der Performanz des demokratischen Systems in Deutschland kann deshalb eher als Stimulus und weniger als Bedrohung der Demokratie interpretiert werden." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; old federal states; New Federal States; political attitude; satisfaction; living conditions; value-orientation; conception of democracy
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2000
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 19 S.
Schriftenreihe Veröffentlichung / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Sozialer Wandel, Institutionen und Vermittlungsprozesse, Abteilung Institutionen und sozialer Wandel, 00-207
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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