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Understanding regime support in new democracies : does politics really matter more than economics?

Unterstützung der Regierungen durch die Bevölkerung in den neuen Demokratien ; was zählt mehr: politische Realität oder Ökonomie?
[Arbeitspapier]

Delhey, Jan; Tobsch, Verena

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-116167

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "It is essential that the new democracies of post-communist Central and Eastern Europe enjoy the full support of their citizenry. Among social scientists there is an ongoing debate about which conditions ensure mass support. Is political output, like individual freedom, or economic output, like citizens' financial situation, a more potent force in generating approval for the newly established democratic institutions? In this paper we explore the question 'what matters more: politics or economics?' by means of various survey data. A macro-analysis of many countries reveals that political support is correlated with democratic development, but also - and more strongly - with economic and social conditions. A micro-analysis of two countries reveals that while in East Germany the perception of guaranteed liberties contributes most to satisfaction with democracy, in Hungary the personal economic situation is most influential. The results do not confirm the view that politics are the most important factor for mass support in all post-communist counties. Furthermore we argue that it is fruitful to take into account other domains of regime performance like social security, social justice and protection." (author's abstract)

"Für die neuen Demokratien in Mittel- und Osteuropa ist es wichtig, die Unterstützung der Bevölkerung zu haben. Doch welche gesellschaftlichen Bedingungen Politikzufriedenheit am stärksten fördern, darüber gibt es anhaltende Debatten. Sind die politischen Erträge der Transformation, wie Freiheiten und Demokratie, ausschlaggebend? Oder ist es die wirtschaftliche Situation? Mit Hilfe verschiedener Umfragedaten wird in diesem Beitrag eine Antwort auf die Frage versucht: 'Was zählt mehr: Politik oder Ökonomie?' Eine Makroanalyse, die viele Länder einschließt, zeigt, daß die Bewertung des neuen politischen Systems durch die Bevölkerung mit der demokratischen Entwicklung eines Landes zusammenhängt - doch mit der wirtschaftlichen und sozialen Situation ergeben sich stärkere Zusammenhänge. In einer Mikroanalyse von zwei Ländern wird nachgewiesen, daß in Ostdeutschland die Demokratiezufriedenheit vor allem davon abhängt, ob Freiheiten und Bürgerrechte als realisiert gelten. In Ungarn dagegen bestimmt die persönliche wirtschaftliche Lage weitgehend die Bewertung. Die Ergebnisse bestätigen nicht die vorherrschende Auffassung, daß in post-sozialistischen Gesellschaften die Politik generell mehr zählt als die Ökonomie. Zudem sollten bei der Untersuchung der Legitimität postkommunistischer Regime weitere Outputdimensionen wie soziale Sicherung, soziale Gerechtigkeit und öffentliche Sicherheit berücksichtigt werden." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter Central Europe; Eastern Europe; post-communist society; post-socialist country; democratization; politics; satisfaction; economic situation; Hungary; transformation; political participation
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2000
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 31 S.
Schriftenreihe Veröffentlichung / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Sozialer Wandel, Institutionen und Vermittlungsprozesse, Abteilung Sozialstruktur und Sozialberichterstattung, 00-403
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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