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Ministerial bureaucracies as stand-in agenda setters? : a comparative description

Bestimmen Ministerialbürokratien die politische Tagesordnung? Ein Ländervergleich
[Arbeitspapier]

Schnapp, Kai-Uwe

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-115824

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "This paper sets out to theoretically conceptualise and empirically describe the potential ability of ministerial bureaucracies to influence policy-making. The theoretical framework describes the chances for bureaucracies to influence policy-making as accruing from three sources: the organisational structures of the bureaucracy itself, room for bureaucratic discretion resulting from the preference configurations of the political actors, and the chance for the bureaucracy to act as political agenda setter rather than politicians. A quantitative empirical description of 21 OECD-countries is presented with the aim of comparing the relative strengths of the national ministerial bureaucracies. The paper concludes with an empirical classification of administrative systems. Japan, Belgium, and Ireland are found to be countries with a strong position for the bureaucracy in all of the theoretically described dimensions. The opposite end of the spectrum is marked by New Zealand, where the bureaucracy appears to be comparatively weak." (author's abstract)

"In dieser Arbeit wird versucht, die Möglichkeiten von Ministerialverwaltungen zur Beeinflussung politischer Entscheidungsprozesse theoretisch zu fassen und anschließend quantitativ zu beschreiben. Das theoretische Konzept beschreibt den Einfluss von Bürokratien als aus drei Quellen kommend: den Organisationsstrukturen der Bürokratie selbst, dem Entscheidungsspielraum, der ihr als Folge bestimmter Präferenzkonstellationen der politischen Akteure erwächst, sowie der Möglichkeit der Bürokratie, unter bestimmten Umständen die Setzung der politischen Tagesordnung anstelle der politischen Akteure zu übernehmen. Mit dem Ziel eines Vergleichs der relativen Einflussposition ihrer nationalen Ministerialbürokratien wird eine quantitative Beschreibung der Ministerialverwaltungssysteme von 21 OECD-Ländern geliefert. Die Arbeit schließt mit einer empirischen Klassifikation von Verwaltungssystemen. Japan, Belgien und Irland werden als Länder beschrieben, in denen die Ministerialbürokratie auf allen drei theoretisch etablierten Dimensionen relativ einflussstark ist. Das andere Ende des Einflussspektrums wird von Neuseeland mit einer vergleichsweise schwachen Bürokratie eingenommen." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter ministerial administration; political influence; political decision; organizational structure; bureaucracy; international comparison; agenda setting function; Belgium; Austria; Netherlands; Sweden; Finland; Denmark; Norway; Australia; Japan; France; Federal Republic of Germany; United States of America; New Zealand; Canada; Great Britain; Switzerland; Portugal; Ireland; Far East; Asia; North America; Pacific Rim
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode empirisch
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2000
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 75 S.
Schriftenreihe Veröffentlichung / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Sozialer Wandel, Institutionen und Vermittlungsprozesse, Abteilung Institutionen und sozialer Wandel, 00-204
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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