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Industrielle Beziehungen in Ostdeutschland : zwischen Eigensinn und Paternalismus

Industrial relations in east Germany : between single-mindedness and paternalism
[Arbeitspapier]

Schroeder, Wolfgang

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-115819

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "Neben der Europäisierung der Politik und der Globalisierung der Ökonomie ist die Wiedervereinigung eine weitere große Herausforderung für das deutsche Modell industrieller Beziehungen. Anhand der Folie des 'Modell Deutschland-Ansatzes' wird geprüft, wie sich die Ausdehnung der Tarifautonomie auf die fünf neuen Länder bei den Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und in der Tarifpolitik auswirkt (1990-2000). Untersucht wird dies am Beispiel der Metall- und Elektroindustrie, dem größten und einflussreichsten industriellen Sektor der Bundesrepublik. Zentrale These: Ostdeutschland ist trotz vieler Abweichungen, die vor allem mit der klein- und mittelständischen Industriestruktur zusammenhängen, kein Laboratorium, in dem ein neues Muster industrieller Beziehungen entsteht, das den historisch gewachsenen Pfad des westdeutschen Modells verlässt. Zukünftig wird es jedoch mehr regionale Abweichungen und Differenzen zwischen Zentrum und Peripherie geben, ohne dass die Einbindung in einen gemeinsamen institutionellen Kontext aufgegeben wird." (Autorenreferat)

"Beside 'Europeanisation' of politics and globalisation of the economy, reunification of Germany is another challenge for the German model of industrial relations. Using the German model approach, this paper investigates the impact and consequences of territorial extension of free collective bargaining to the five new Länder on the policies of trade unions and employers' associations (1990-2000). Analyses focus on the metal and electric industries, the largest and most influential industrial sector in German economy. The main thesis pursued is that East Germany is not a laboratory producing new patterns of labour relations which will pass by the traditional German model. This is true despite the many differences between East and West which result from the differences in industrial structure (more small and medium-sized enterprises). Quite certain, these regional differences and deviations between 'centre' and 'periphery' will increase. They will not, however, challenge the embededdness of labour relations in East and West in a common institutional context." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter New Federal States; industrial relations; Labor-Management Relations Act; autonomy in negotiating wages; wage scale policy; conflict management; electrical industry; metal industry; union and employers' representatives; Federal Republic of Germany
Klassifikation Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen; Einkommenspolitik, Lohnpolitik, Tarifpolitik, Vermögenspolitik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2000
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 29 S.
Schriftenreihe Veröffentlichung / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Sozialer Wandel, Institutionen und Vermittlungsprozesse, Abteilung Institutionen und sozialer Wandel, 00-203
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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