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Ideology-driven public opinion formation in Europe : the case of third sector attitudes in Sweden

Ideologisch gesteuerter Meinungsbildungsprozeß in Europa - Einstellungen zum dritten Sektor in Schweden
[Arbeitspapier]

Kumlin, Staffan

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-115804

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH
Abstract "This paper uses 'third sector attitudes in Sweden' as a test case for general assumptions about how citizens in ideologically structured West European political systems apply ideological schemas as shortcuts to political preferences. Third sector attitudes are found to be affected by all ideological schemas mirrored by the party system (state-market, Christian traditionalism, and growth-ecology). Moreover, contrary to what is implied by findings from America, these effects are very stable across socio-economic groups (especially those of the dominant state-market schema). Similarly, no interaction effects of political sophistication could be traced, and the relative impact of the schemas remains the same regardless of whether or not the third sector is presented as an alternative to the welfare state. Finally, consistent with theoretical expectations, the extent to which schemas have been made salient prior to the judgement affects their relative impact. The implications of these findings for the nature of public opinion formation in ideologically clear and structured political systems are discussed." (author's abstract)

"Dieses Papier nutzt die Einstellungen zum Dritten Sektor in Schweden als Testfall für generelle Annahmen darüber, wie Bürger in westeuropäischen politischen Systemen, die ideologisch strukturiert sind, von ideologischen Schemata auf kürzestem Wege zu politischen Präferenzen kommen. Es läßt sich feststellen, daß Einstellungen zum Dritten Sektor von allen ideologischen Schemata beeinflußt werden, die sich im Parteiensystem wiederfinden (Staat-Markt, christlicher Traditionalismus und Wachstum-Ökologie). Im Gegensatz zu dem, was US-amerikanische Untersuchungsergebnisse implizieren, sind diese Effekte zudem über sozio-ökonomische Gruppen hinweg sehr stabil (vor allem die Effekte, die mit dem dominierenden Staat-Markt-Schema zusammenhängen). Es läßt sich gleichermaßen keine Wechselwirkung mit politischer Erfahrung nachweisen und der relative Einfluß der Schemata bleibt gleich, egal ob der Dritte Sektor als Alternative zum Wohlfahrtsstaat dargestellt wird oder nicht. Schließlich bestätigen sich die theoretischen Erwartungen, daß das Ausmaß, in dem die Schemata vor der Beurteilung hervorgehoben werden, sich auf ihren relativen Einfluß auswirkt. Es wird diskutiert, welche Implikationen diese Ergebnisse für die Vorstellung davon haben, wie Meinungsbildung auf der individuellen Ebene in ideologisch klaren und strukturierten politischen Systemen funktioniert." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter Europe; Sweden; political system; preference; opinion formation; political opinion; tertiary sector; socioeconomic factors; political ideology; political influence
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2000
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 37 S.
Schriftenreihe Veröffentlichung / Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Forschungsschwerpunkt Sozialer Wandel, Institutionen und Vermittlungsprozesse, Abteilung Institutionen und sozialer Wandel, 00-202
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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